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Niederösterreich

Alexandra und Karl (beide 38)

Alexandra (38, Universitätsangestellte) aus Niederösterreich lernte über Parship.at Karl (38, Betriebswirt) aus der Nähe von Wien kennen. Sie hat ihre Geschichte für uns aufgeschrieben (Namen geändert):

Erfolgspaar © Privat

"Ich hatte schon länger überlegt, mich bei Parship anzumelden, dies aber immer wieder verworfen. Meine Skepsis, auf diesem Weg einen Partner zu finden, war einfach zu groß. Nachdem mir aber eines Tages wieder einmal vor Augen geführt wurde, dass ich wohl immer allein bleiben würde, wenn ich mich nicht zu Aktivitäten in dieser Richtung aufraffen würde, machte ich im Dezember 2005 kurz entschlossen den Parship-Test. Eine Kontaktanfrage, die am nächsten Tag eintraf, machte mich so neugierig, dass ich den Mitgliedsbeitrag überwies, allerdings mit der festen Überzeugung, dass ich gerade einen nicht geringen Geldbetrag zum Fenster hinausgeworfen hatte. Die Kontaktanfrage und noch eine zweite, die am Tag darauf eintraf, führten zu netten schriftlichen Kontakten, die allerdings nicht so sehr mein Interesse weckten, als dass ich sie gerne vertieft hätte.

Kurz darauf erhielt ich allerdings eine Anfrage eines Mannes, dessen Profil mir schon beim ersten Durchschauen der Partnervorschläge aufgefallen war. Er selbst war auch schon sehr früh auf mich aufmerksam geworden, wartete mit seiner Anfrage allerdings, bis ich 'Ich über mich' ausgefüllt hatte. Schon die Kontaktanfrage war so sympathisch und persönlich formuliert, dass mein Interesse sofort geweckt war. Ich antwortete sehr rasch, und ebenso rasch kam eine Antwort zurück. Das ging etliche Tage so, wir schrieben uns zwei- bis dreimal täglich, erfuhren so nach und nach immer mehr über den anderen und näherten uns langsam und sehr vorsichtig aneinander an.

Nachdem Karl mir seinen beeindruckenden beruflichen wie auch privaten Lebenslauf übermittelt hatte und ich auch seinen vollen Namen samt Adresse erfahren sowie ihm im Gegenzug meine persönlichen Daten übermittelt hatte, war ich fest davon überzeugt, dass die Sache irgendeinen Haken haben musste. Warum suchte jemand, der derart sympathisch und erfolgreich war, gerade auf diesem Weg eine Partnerin?

Wenige Tage vor Weihnachten erhielt ich eine ausführliche Nachricht von Karl, die mich wie der Blitz traf. Er schrieb, dass er sich nicht fair verhalten habe, weil er nicht aufrichtig zu mir gewesen sei, und dass diese Nachricht wahrscheinlich seine letzte an mich sein werde. Beim Weiterlesen erfuhr ich den Grund - nicht, wie von mir befürchtet, eine andere Frau -, er schrieb, dass er schon seit einiger Zeit im Rollstuhl sitze, weil er an MS leide und dass er es sehr gut verstehen könnte, wenn ich nach diesem Geständnis nichts mehr mit ihm zu tun haben wolle.

Ich fühlte mich wie erschlagen und bemerkte nach einiger Zeit, dass mir die Tränen über das Gesicht liefen - aber nicht, weil ich mich hintergangen oder um eine Chance betrogen fühlte, sondern weil er mir aufrichtig leid tat. Nachdem ich mich wieder einigermaßen beruhigt hatte, schrieb ich eine Antwort, in der ich ihm scherzhaft mitteilte, dass er sich schon etwas Besseres einfallen lassen müsse, um mich loszuwerden.

Nach diesem 'Geständnis' führten wir unseren intensiven schriftlichen Kontakt fort. Kurz vor Silvester 2005 war es dann so weit, ich besuchte Karl das erste Mal in seinem Haus. Wir waren wohl beide sehr nervös, aber der Eindruck, den wir voneinander gewinnen konnten, verstärkte nur unsere vom ersten Tag unseres schriftlichen Kennenlernens an schon vorhandenen Sympathien. Karl war sich allerdings nach dem Besuch nicht sicher, ob er mich je wiedersehen würde. Er war aufgrund von negativen Erfahrungen der Überzeugung, dass mich seine Krankheit in die Flucht schlagen würde. Ich aber hatte ihn in der kurzen Zeit schon viel zu lieb gewonnen, als dass ich mich von ihm abwenden hätte können. Seine Krankheit war eine Tatsache, der ich mich stellen musste und mit der wir beide zurechtkommen mussten und müssen.

Im Lauf der nächsten Monate, in denen wir uns täglich mehrmals über Parship schrieben und ich ihn in regelmäßigen Abständen besuchte, wurden wir uns immer vertrauter und verliebten uns immer mehr ineinander. Wir stimmen einfach aufgrund unseres Charakters und unserer Weltanschauung in unglaublich vielen Dingen überein und haben das Gefühl, als ob wir uns schon unser ganzes Leben lang kennen würden. Ich denke oft daran, was ich wohl alles an wunderbaren Momenten und Erfahrungen versäumt hätte, wenn ich diesem kostbaren Menschen allein aufgrund seiner Krankheit keinen Platz in meinem Leben eingeräumt hätte.

Wir kennen uns nun seit etwas mehr als einem halben Jahr und genießen jede Minute, die wir miteinander verbringen können. Karl hat mich gefragt, ob ich zu ihm ziehen möchte, und wir sind gerade dabei, die Übersiedlung zu planen. Wir sind beide der Überzeugung, dass sich unsere Lebenswege - mit Hilfe von Parship - auf schicksalhafte Weise gekreuzt haben, und hoffen, dass wir noch sehr viele glückliche Jahre miteinander verbringen dürfen. Vielen Dank auf diesem Weg an Parship - trotz anfänglicher Skepsis von uns beiden haben wir durch Euch unseren Lebensmenschen gefunden. Wir hätten wohl nie voneinander erfahren, wenn uns Parship nicht zusammengeführt hätte."

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