> Erfolgsgeschichten > Gerda (63) und Justus (65)

Oberösterreich

Es war ein unvergesslicher Abend im Konzerthaus

Gerda (63) lernte über Parship.at Justus (65) kennen. Auch wenn das erste Treffen an Baustellen, Herumirren und versteckten Lokalen scheiterte - Justus gab nicht auf und arrangierte eine neue Verabredung. Schließlich funkte es endgültig bei einem unvergesslichen Abend im Konzerthaus:

Paar auf Bank © Istockphoto.com

„Ich küsse dich sehr zärtlich auf den Mund und auf alle Körperflächen, an denen Du meine Lippen spüren möchtest. Dazu umarme ich Dich ganz fest und drücke mich an Dich! Ich freue mich auf Dich, weil Du du bist und kein anderer, weil Du es bist, den ich an meiner Seite sehen, fühlen will." Das war meine gestrige, abendliche Liebeserklärung an IHN, an den Mann und wunderbaren Partner, dem ich vor vielen Monaten, von Parship vorgeschlagen wurde.

Vorerst sind wir räumlich doch noch einige Kilometer voneinander entfernt und so bedienen wir uns der ‘modernen Kommunikationsmitteln‘. Am Morgen erreicht uns, je nachdem wer früher wach wird, eine kurze, geschriebene Nachricht, bevor wir uns verbal einen schönen, beginnenden Tag wünschen. „Wir sind vielleicht nicht mehr so taufrisch und knackig (Anm.: für mich ist er es schon noch) aber wir bedienen uns der Technik um informiert zu sein und können locker mit den Jungen mithalten“ meinte Justus jüngst, wandte sich wieder seinem Tablet zu um die neuesten Nachrichten zu lesen und ein breites Grinsen, (welches ich so an ihm mag ) machte sich in seinem Gesicht breit. „Justus, liebster Justus, bist ja schon am Lesen - und wo bleibt mein morgendlicher Begrüßungskuss? Meiner fliegt durch Schneegestöber mit viel Kraft und Durchhaltevermögen zu DIR! MEINER!!!!“ „Ach Gerda, der Meinige ist sicher im Netz verschollen – ausgerutscht – vielleicht kommt er später nach?“ „Kuss ist eingelangt, etwas demoliert aber nicht minder mit Freude empfangen, war doch zu eisig, der lange Weg zu mir.“

Und ich denke gerne an unser erstes Herantasten, unsere vielen Zeilen, am Anfang doch etwas unsicher und zaghaft, doch mit beginnenden Wortspielereien verflog unsere Unsicherheit mit dem Umgang der doch für uns neuen Situation und ein Treffen wurde vereinbart. Ein Ort musste es sein, mittig gelegen, keiner sollte mit der Wegstrecke über- bzw. unterfordert werden. Justus schlug vor, erklärte und beschrieb mir die Gegebenheiten, wir wollten unser erstes Sehen und Hören ganz unbeschwert und locker beginnen und obwohl wir uns schon sehr viel Persönliches mitgeteilt hatten, mehr als unsere Vornamen gaben wir doch noch nicht preis. Und so geschah das Unvermeidliche, das nicht Gewünschte, ich verfuhr mich und verfing mich in einem Straßennetz voller Baustellen, gab nach einer Stunde des Herumirrens auf dachte bei mir: „Es sollte nicht sein, wer weiß, wozu es gut ist“ fuhr nach Hause und erwartete in Parship eine etwas mit harten Worten durchspickte Nachricht von Justus, sofern er nicht allzu ungehalten über mein nicht Erscheinen war und mir doch noch schreiben würde.

Ab dieser darauffolgenden Nachricht von ihm wusste ich es, ich, die jahrelang ohne feste Beziehung war und sich mit einer gewissen Skepsis auf Erfolg in Parship einloggte, dieser Mann ist etwas Besonderes, etwas Außergewöhnliches und um den es sich lohnen würde zu werben. „Liebe Gerda, ich stand in der Kälte und wartete auf einen besonderen Menschen, nämlich auf Dich. Zugleich war mir schon in den ersten Minuten des Wartens bewusst, dieses Lokal KANN nur ein Ortsvertrauter finden und so entschuldige ich mich jetzt bei Dir, dass ich mich nicht vor unserem Treffen über die freie Zugänglichkeit erkundigte und Dich der langen Fahrzeit ohne den gewünschten Erfolg aussetzte.“

Daraufhin war es klar, ein Austausch unserer Handynummern war dringend erforderlich, ich hörte zum ersten Mal seine Stimme und verliebte mich, ja genau, ich introvertierte Frau, verliebte mich bei diesem Telefongespräch (welche auch bis dato immer sehr kurz gehalten sind) in diesen Mann mit seiner sonoren Stimme. Als wären wir schon sehr lange befreundet, so unbeschwert und die Zeit vergessend, unterhielten wir uns bei unserem dann darauffolgenden Treffen und es war klar, wir müssen dies vertiefen. Kleine Wanderungen, Kaffeehaus- und Museumsbesuche, Gespräche, die sich um unsere Familien und unsere Freiwilligenarbeit in verschiedenen Organisationen drehten, gespickt mit viel Lachen und gelegentlichen und auch passenden Neckereien, folgten. Ich müsste lügen, würde ich sagen, alles war Wonne und Sonnenschein, manchmal quälten mich auch Fragen, wie: kann ich dem auch standhalten, was er in mir sieht? Er, der Gebildete, er der Wortgewandte? Und mehr als oft half er mir mit seinen sehr kurzen, aber sehr einfühlsamen Mitteilungen über meine Unsicherheit hinweg und gab mir zu verstehen, wie sehr er mich schätzte, auch wenn er mit Liebesbeschwörungen sparte, die, weil unheilsame Träumerin, ich zu lesen erhoffte.

„Ich überleg: Liebste Gerda, soll ich Dich anrufen? Anschweigen könnten wir uns doch zu Abwechslung auch mal am Telefon? Wer das erste Wort ausspricht hat verloren ;-)) Es ist nicht weit bis zum Ausgang aus deiner Höhle und wenn Du herauskommst, haben wir auch wieder Empfang für WhatsApp, Telefonat, Email...“ Und dann überraschte mich Justus mit zwei Konzertkarten, Werke von Jean Sibelius und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky standen am Programm. Es wurde ein unvergesslicher Abend, diese märchenhafte Musik, das Flair des Konzerthauses und IHN an meiner Seite – darauf folgte ein würdiger Abschluss in seiner Wohnung und wir landeten, was nicht vereinbart aber doch ersehnt von beiden Seiten, im Bett und es war unbeschreiblich schön. Sex kann auch in der späten Lebensphase etwas sehr Wunderbares sein und es überkommt mich immer wieder ein Glücksgefühl, wenn ich daran denke, wie Justus sich auf mich und unsere Streicheleinheiten freut. Ich hätte nie zu erhoffen gewagt, dass ich dieses einmalige Baukribbeln, dieses Sehnen nach dem Geliebten, in meinem doch schon reiferen Alter noch erfahren und erleben darf.

Was das Schicksal für uns beide vorgesehen hat, wir wissen es nicht, sind aber bereit es anzunehmen und freuen uns auf eine gemeinsame Zukunft in trauter Zweisamkeit. Sicher ist, wäre Parship nicht gewesen – in unserem ‘normalen‘ Lebensumfeld wären wir uns nie begegnet und hätten nie das Wunder Liebe, gepaart mit Romantik und gegenseitigem Respekt erfahren dürfen.

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