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Wien

Daniela (40) und Kurt (47)

Daniela (40, Angestellte) aus Wels fand mit Parship.at Kurt (47, Unternehmer) aus Wien. Das Paar hat uns geschrieben (Namen geändert):

Erfolgspaar

Kurt: "Ein Partnervorschlag mit 83% Matching-Punkten. Blond, sportlich, schlank, unkompliziert, hört sich gut an! Also los. Wie viele bei Parship hatten wir schnell Mailkontakt und verstanden uns in den Mails bereits prächtig! Ich habe sowieso eine große Klappe, und meine Auserwählte war auch nicht von schlechten Eltern. Wir hatten viel Spaß.

Eigentlich wollten wir es beim Mailkontakt belassen, da uns die Entfernung (220 km) viel zu groß erschien, um uns näher kennenzulernen. Einige Wochen sollten vergehen, als ich mit Freunden auf einen Motorradurlaub in die Toskana aufbrach. Treffpunkt war in Innsbruck, wo wir auf zwei Freunde aus Deutschland treffen sollten. Da ich mittlerweile doch sehr neugierig geworden war, beschloss ich, schon 2 Tage früher Richtung Innsbruck zu fahren, um 'meine Daniela' doch mal persönlich zu sehen. Wir tauschten erst mal unsere Handynummern aus und vereinbarten einen Treffpunkt im Salzkammergut, am Traunsee. Daniela hatte zwei Einzelzimmer für eine Nacht reserviert.

Als ich zu unserem Treffen erschien, wurde der große Kurt plötzlich ganz kleinlaut und wusste nicht mehr, was er denn alles zu sagen hatte. Zum Glück war Daniela da ein bissl gefasster und hielt so eine Unterhaltung aufrecht, die bis 3 Uhr früh dauern sollte. Den nächsten Tag verbrachten wir wieder gemeinsam und hatten einen Riesenspaß zusammen. Am Abend kam der unvermeidliche Abschied, und ich hatte mich noch immer nicht im Griff. Nur ein flüchtiger Kuss und eine herzliche Umarmung für mein Mädchen, und sie fuhr nach Hause.

Um mich war es geschehen. Was war mit mir passiert? Ich hatte sprichwörtlich den Boden verloren. Wegen einer Frau? Ich? Aber nie und nimmer! 2 Stunden später habe ich sie angerufen, und wir haben unendlich telefoniert. Eigentlich sollte ich schlafen, denn um 6 Uhr morgens sollte ich in Innsbruck sein. Also um 4 Uhr früh aus dem Bett. Plötzlich war ich nicht mehr so scharf auf die Toskana. Da fiel mir ein, dass ich auch noch das Ladegerät für mein Handy zu Hause vergessen hatte. Ab sofort wurde das Handy ausgeschaltet, um Strom zu sparen.

Die Toskana war wunderschön. Jeden Abend rief ich meine Daniela an, und ihre Stimme zu hören war noch schöner. Auf alle Fälle wollten wir uns bei meiner Rückreise wiedersehen. Daniela kümmerte sich wieder um Zimmer in unserem Hotel. SMS von Daniela: 'Lieber Kurt, es gibt nur noch ein Doppelzimmer. Was machen wir denn jetzt?' Ich musste spontan so laut lachen, dass meine Freunde neugierig nachfragten, was es denn Witziges gäbe. SMS zurück: 'Buchen.'

Die Tage vergingen mir fast zu langsam. Wir wollten uns unbedingt wiedersehen, also versprach ich, ein braver Junge zu sein und sie nicht zu berühren. Na ja, wir hatten unsere erste Nacht in einem Doppelbett vor uns. Daniela kaufte sich extra ein Nachthemd. Und siehe da, wir verbrachten wie ein züchtiges altes Ehepaar in Nachthemd und T-Shirt die Nacht. Ich möchte noch erwähnen, dass wir uns schon eingestanden hatten, dass da irgendetwas in uns war, das mich und auch Daniela nicht mehr schlafen ließ. Mittlerweile hatte ich meinen Mut und meine Klappe wiedergefunden, und wir quatschten die halbe Nacht.

Sonntagmorgen ein Traumtag wie aus dem Bilderbuch, nach dem Frühstück ab zum Strand. Hemmungslos wie Teenager schmusten wir herum und scherten uns einen Dreck, ob uns wer dabei beobachtete. Neben uns ein junges Pärchen stichelte freundlich '... und das in eurem Alter?' Na ja, immerhin 45 und 39 Jahre alt, dafür schlafen wir schön brav im Nachthemd ;-)

Auf alle Fälle liebe ich diese Frau aus ganzem Herzen, und es tut unglaublich gut, zu spüren, dass es ihr genau so geht. 220 km? Lächerlich, wenn man verliebt ist."

Daniela: "Spaß-Match von einem Wiener! Der ist doch viel zu weit weg. Aber bitte, mach ich eben mit. Dann einige Mails, bei denen ich schmunzeln musste, und viele, bei denen ich von Herzen lachen musste. So einen witzigen Typen hab ich noch nicht kennen gelernt. Schade, dass der 220 km weit entfernt wohnt. Plötzlich: 'Bin mit dem Motorrad unterwegs nach Italien, komme 2 Tage in deine Nähe, möchte dich persönlich kennen lernen!'

Leichtes Stirnrunzeln bei mir, aber: O.k., warum nicht. Am Traunsee treffe ich einen Mann, der absolut nicht der Typ ist, den ich aus den Mails kenne. Ruhig, fast schüchtern, kein Tau von witzig und frech. Meine erste Vermutung, der ist für einen Kollegen gekommen, oder jemand hat für ihn die Mails geschrieben. Wir verbrachten zwar zwei sehr schöne Tage zusammen, aber trotzdem hatte ich so meine Zweifel.

Ich muss heute noch lachen, wenn ich daran denke, wie wir uns am nächsten Tag verabschieden mussten. Wie ein Teenager, der sich nicht traut, sein Gegenüber zu küssen. Ein flüchtiges Bussi und eine zaghafte Umarmung war alles, das dieser große Mann mir zukommen ließ. Ich seh heute noch seinen wehmütigen Blick im Rückspiegel, als ich wegfahre und er mir nachwinkt. Er hat mir fast leidgetan. Und doch hat mir seine schüchterne Art gefallen. Kein Macho, der mir mit irgendwelchen Storys imponieren wollte. Trotzdem fragte ich mich wieder: Wer hat diese Mails geschrieben?

Um 22 Uhr läutet mein Handy. Plötzlich ist da dieser freche und witzige Typ am Telefon, den ich aus den Mails kenne. Offensichtlich hat sich mein Kurt gefangen und wieder sein Selbstbewusstsein gefunden. Jeden Abend hat er mich angerufen, und mir wurde nicht langweilig, ihm zuzuhören. Wir lachten zusammen am Telefon und freuten uns schon aufs kommende Wochenende. Er wollte auf der Rückreise wieder 2 Tage mit mir verbringen.

Nur ein Doppelzimmer zu bekommen. Jetzt ist guter Rat teuer. Kann ich diesem Mann vertrauen und mich zu ihm ins Bett legen? Also eigentlich ... warum nicht, der Typ ist doch in Ordnung, und die Dame an der Rezeption weiß Bescheid! Vorsichtshalber hab ich meinen Pfefferspray in Reichweite. Auf alle Fälle bin ich froh, als wir uns wiedersehen, dass der Mann vor mir seine Fröhlichkeit und seinen Humor wiedergefunden hat. Also doch der Mailschreiber persönlich. Als wir ins Bett kriechen, liegt es plötzlich an mir, das Selbstbewusstsein zu verlieren. Plötzlich bin ich mir nicht mehr so sicher, dass ich das Richtige gemacht habe. Aber er hat mich so schön unterhalten und mir seine Eindrücke seiner Toskana-Reise erzählt, dass ich bald ruhig und tief eingeschlafen bin.

Am Morgen weckt mich der freche Kerl mit einem Klaps auf den Po (ich hab ihn genossen) und verzieht sich ins Bad. Ich gebe schnell per Handy an meine Freundin durch, dass alles o.k. ist, und warte geduldig, bis der Herr endlich das Bad freigibt. Auf dem Weg zum See zieht er mich plötzlich an sich und küsst mich vorsichtig. Später am Strand gesteht er mir, dass er sich in mich verliebt hat und mich unbedingt wiedersehen will. Ich meinerseits muss auch Farbe bekennen und gestehe, dass ich seit einer Woche nur ihn im Kopf habe.

Lange Rede, kurzer Sinn: Niemals wollte ich eine Beziehung haben, die über 100 km weit auseinander liegt. Wir sehen uns an jedem Wochenende, genießen die Zeit, die wir haben, und freuen uns immer wieder aufs Neue, wenn wir uns sehen. Manchmal dauert die Woche zu lange, ich hab oft Magenschmerzen vor Sehnsucht nach meinem Kurt! Aber wenn er dann bei mir ist, diese Zeit gleicht alles wieder aus. Wir planen bereits an unserer Zukunft, und ich bin drauf und dran, meine Heimat zu verlassen und zu meinem Liebsten nach Wien zu ziehen."

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