> Love Facts > Liebesleben im Netz - Parship Sommerstudie 2016

Love Facts

So liebt es sich im digitalen Zeitalter

Heute verliebt man sich digital. Ein Viertel der österreichischen Paare, die in den letzten 15 Jahren zueinander gefunden haben, lernten sich über das Internet kennen. In einer repräsentativen Studie hat Parship.at gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Marketagent.com herausgefunden, worauf es den Österreichern bei der Partnersuche und der Liebe ankommt. Dabei haben sich sieben Trends herauskristallisiert, die das Verlieben im digitalen Zeitalter genauer beschreiben.

Bis vor ungefähr 15 Jahren war das Kennenlernen eines neuen Partners vergleichsweise einfach, denn man traf bei gemeinsamen Freunden ungezwungen aufeinander. Oder lächelte sich am Arbeitsplatz zunächst einmal an, bis es zur ersten Verabredung kam. Gut ein Drittel aller Paare fand sich allerdings nahezu klassisch, beim Ausgehen. Inzwischen lernen sich 25 Prozent der österreichischen Paare im Internet kennen (Top Wert) und knapp dahinter verdanken 23 Prozent ihr Glück dem gemeinsamen Freundeskreis. Weniger erfolgversprechend ist dagegen der Klassiker „Ausgehen“, der nur mehr bei 17 Prozent der Paare zum Glück führte. Das Schlusslicht bildet der Arbeitsplatz, gerade mal 13 Prozent trafen ihre große Liebe im beruflichen Umfeld.

Sieben Trends auf dem Weg zum digitalen Liebesglück

Die Parship.at Studie zeigte sieben deutliche Trends, die sich aus der Mediennutzung und dem modernen Verständnis von Partnerschaft ergeben. Regionale Feinheiten gibt es zusätzlich. Bei Wienern darf man häufiger Liebeserklärungen auf dem Online-Weg erwarten, während Steirer am häufigsten auf das Handy am Wochenende verzichten möchten. Ein dauerhaftes Liebesglück verzeichnet Oberösterreich, denn hier halten die Partnerschaften besonders lange im Vergleich zum restlichen Österreich.

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Trend #1: Die digitale Partnersuche ist eine Herausforderung

Wiener, Kärntner und Steirer haben das Gefühl, dass die Partnersuche vor dem Aufkommen der Online-Partnersuche viel einfacher war. Über alle Regionen halten 43 Prozent der 18- bis 29jährigen die Partnersuche in der Vergangenheit für leichter.

Ein Grund dafür ist der steigende Anspruch an den oder die Zukünftige. Wer sich heutzutage auf Partnersuche begibt, mag den idealen Partner finden. Ein sehr sorgfältiger digitaler Auswahlprozess steht dem zufälligen Begegnen in Diskotheken oder beim Feiern mit Freunden entgegen. Hinter allem lauert der Gedanke, dass jederzeit noch der perfekte Partner auf dem Radar auftauchen könnte. Gleichzeitig mag man sich nicht wirklich an jemanden binden und sich selbst dafür aufgeben – Selbstverwirklichung steht auf dem Plan. 52 Prozent aller Befragten sehen das als Grund dafür, dass die moderne Form der Partnersuche schwieriger als noch vor 15 Jahren ist.

Wobei früher auch nicht alles gut und einfach war, das glauben jedenfalls die, deren Partnerschaften weniger als 15 Jahre gehalten haben. 22 Prozent derjenigen, deren Partnerschaften nach Aufkommen der Online-Partnersuche entstanden sind, sehen in der digitalen Partnerschaftssuche eine Erleichterung. Schließlich hatten die Eltern und Großeltern wesentlicher weniger Möglichkeiten, den perfekten Partner überhaupt zu finden (Top Wert 71 Prozent). Das ist mithilfe von Partnerbörsen dann doch viel leichter geworden.

Trend #2: Online Dating bietet eine umfassende Auswahl

Genau das sagt der zweite Trend, den die Sommerstudie von Parship aufgedeckt hat: die digitale Partnersuche bietet mehr Flexibilität und mehr Auswahl. Sozusagen mehr von allem:

  • Mehr Flexibilität, weil die Online Partnersuche orts- und zeitungebunden stattfinden kann (Top Wert 72 Prozent)
  • Mehr Auswahl an möglichen, passenden Partnern (62 Prozent)
  • Mehr Vorwissen über den möglichen Partner (49 Prozent)
     

Vor allem die Jüngeren schätzen den Wissensvorsprung, der sich durch gut ausgefüllte Profile und eine unverbindliche Kommunikation vor dem ersten Date ergibt.

Dieses „mehr“ durch die Online-Partnersuche schlägt sich auch auf die Zahl der Dates: vor allem die Generation 60+ hat das Gefühl, dass heutzutage wesentlich häufiger gedatet wird (Top Wert 48 Prozent).

Der ganze Pool an möglichen Partnern scheint auch dazu zu führen, dass Beziehungen leichtfertiger beendet werden. Schließlich könnte schon im nächsten Profil der perfekte Partner warten, während die derzeitige Krise mit dem oder der Liebsten nur wenig zur Beziehungsarbeit verlockt. Vor allem Burgenländer und Niederösterreicher sehen hier eine Zunahme von Partnerschaften im Leben, angestoßen durch die steigende Mediennutzung.

Trend #3: 007 lässt grüßen – Spionage-Potenzial wird genutzt

In der Vergangenheit hat man Freunde und Bekannte ausgefragt oder den neuen, netten Kollegen im Pausenraum beobachtet. Heute lässt sich das via Google vereinfachen – vor allem jüngere Österreicher nutzen die Möglichkeit, potenzielle Partner auch außerhalb der Dating-Plattform unter die Lupe zu nehmen.

Wer bereits mit einer Partnerschaft über 15 Jahre aufwarten kann beziehungsweise zu den älteren Semestern zählt, der nimmt davon lieber Abstand. Bei den 18-29jährigen suchen allerdings fast die Hälfte online nach Informationen über den potentiellen neuen Partner. Ganz vorn in der Reihe der Informationsquellen stehen soziale Medien wie Facebook und Co., dicht gefolgt von gemeinsamen Freunden, die man nach Informationen ausquetschen kann.

Trend #4: Revolution beim Liebesglück dank Online-Partnersuche

Moderne Partnersuche findet im Internet statt: 25 Prozent der Österreicher haben ihren aktuellen Partner online kennen- und lieben gelernt.

Dicht danach kommt der Freundeskreis als Vermittler für das neue Liebesglück, weit abgeschlagen im Vergleich zu früheren Jahren ist der Punkt „beim Ausgehen“. Ein Drittel der befragten Österreicher, die ihren aktuellen Partner vor mehr al 15 Jahren kennengelernt haben, taten dies beim Ausgehen. Heute sind es nunmehr 17 Prozent, die ihrem Partner zum ersten Mal beim Tanzen oder in einer Bar begegneten.

Trend #5: Bereichernde digitale Kommunikationswege in der Partnerschaft

Es wird ja oft vermutet, dass die vielen sozialen Netzwerke und Online-Betätigungen zur Vereinsamung führen. Tatsächlich sprechen viele derjenigen, die seit weniger als 15 Jahren mit ihrem Partner zusammen sind, häufig via WhatsApp, E-Mail oder Social Media Portale mit dem Partner. Und zwar zusätzlich zum persönlichen Gespräch und dem Telefon. Das macht in Summe eine Menge partnerschaftliche Kommunikation, mit deren Umfang 46 Prozent (Top Wert) aller Befragten voll und ganz zufrieden sind. Vor allem die jüngeren Salzburger und Wiener mit einer Beziehungsdauer unter 15 Jahren haben das Gefühl, dass die Kommunikation mit dem Partner dank digitaler Unterstützung noch intensiver wäre.

Trend #6: Wichtiges bleibt persönlich

Ganz analog wird es bei persönlichen Themen. Denn dann steht das direkte Gespräch mit dem Partner an erster Stelle. Wichtiges kommt vor allem persönlich, beispielsweise bei einem guten Essen auf den Tisch (Top Wert 68 Prozent). Eher nebenher klären gut ein Drittel der Österreicher dringende Themen; schriftlich per WhatsApp, SMS und Co. wollen allerdings nur 9 Prozent der Befragten Gesprächsthemen angehen.

Die Tendenz zieht sich durch, unabhängig vom Anlass des Gesprächs. Direkt und persönlich soll es sowohl bei Streitthemen (Top Wert 84 Prozent) als auch bei der Liebeserklärung (Top Wert 86 Prozent) zugehen. Erst danach folgen das Telefon und schriftliche Kommunikationswege wie WhatsApp, Facebook oder E-Mail.

Trend #7: Digitalverbot in elementaren Lebensbereichen

Es gibt sie sogar noch, die digitalfreien Zonen in der Beziehung. Vor allem beim Essen und im Schlafzimmer (Top Wert 46 Prozent) werden Smartphone, Tablet und Co. beiseite gepackt. Ungestörte Zweisamkeit im Schlafzimmer ist vor allem den Kärntnern wichtig, 59 Prozent aller Kärntner verbannen das Handy aus dem Schlafbereich.

Knapp über ein Viertel der Österreicher gibt aber ganz offen zu: Eigentlich seien Handy und Co. immer dabei.

Insgesamt zeigte die Sommerstudie von Parship, wie viel Potenzial in der Online-Partnersuche steckt und dass sich die steigende Mediennutzung durchaus positiv auf die Kommunikation in der Beziehung auswirken kann.

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