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Wie rette ich mich vor dem Winter-Blues?

Nicht jeder liebt den Winter. Die dunklen Wintermonate setzen vielen Menschen sogar hart zu. Saisonal abhängige Depressionen machen den Menschen das Leben schwer. Doch wie lässt sich Abhilfe schaffen?

Frau im Schnee Der Winter kann so schön sein  –   © fotolia

Der Winter hat wahrhaft bezaubernde Seiten: Dunkle Nächte locken die Menschen in ihre Wohnstuben, wo sie bei Kaffee und Keksen und Kakao und Kuchen näher zusammenrücken. Es wäre nicht verwunderlich, wenn in dieser Zeit mehr Bücher gelesen und mehr Kinder gezeugt würden. Und mit viel Glück beschert uns der Winter auch weiße Seiten, die zum Rodeln und Schlittschuhlaufen einladen.

Doch nicht jeder ist in der Lage, der dunklen Jahreszeit etwas Gutes abzugewinnen. "Winterblues" ist das Stichwort und bezeichnet eine Art winterlicher Melancholie, auch "saisonal abhängige Depression" bezeichnet. Durch das reduzierte Licht in den dunklen Monaten produziert das Gehirn nicht genügend Serotonin, der Botenstoff des Körpers, der für helle Stimmungen und positives Denken verantwortlich ist. Stattdessen wird mehr Melatonin ausgeschüttet, eine Art "Schlafhormon". Ein Erbe der Evolution vielleicht, war es doch vor den Zeiten zivilisatorischer Errungenschaften tatsächlich wichtig sich zurückzuziehen, um den körperlichen Energiehaushalt zu schonen. Nahrung war rar, der Boden gefroren und Anbau und Landwirtschaft lagen brach. Es ist, als würde die gesamte Natur im Winter zur Ruhe kommen, um dann mit voller Kraft im Frühling wieder hervorzubrechen. In Zeiten der Globalisierung nicht mehr wirklich notwendig, doch der evolutionäre Körper lernt langsam.

Etwa 800.000 Deutsche fühlen sich im Winter dauerhaft niedergeschlagen und depressiv. Die Ursachen sind bekannt, doch wie lässt sich dem Winterblues vorbeugen? Ein paar Tipps, um gut (gelaunt) durch den Winter zu kommen.

Spaziergang

Das Zeitfenster für natürliches Tageslicht ist in diesen Monaten besonders klein. Licht gibt es allerdings auch im Winter von Mutter Natur. Wer die Zeit hat, muss oft nur ausreichend Zeit in Luft und Licht verbringen, um den Tank zu füllen. Lange und stramme Spaziergänge stärken zudem Fitness und Immunsystem.

Sich etwas Gutes tun

Glücksmomente lassen sich auch provozieren. Die Fürsorge für sich selbst steht dabei im Vordergrund. Wer im Winter regelmäßig in die Sauna geht, sich ein Bad oder eine Massage gönnt, kommt mit Sicherheit leichter durch die dunkle Zeit. Auch Sport bringt den Organismus auf Schwung und führt zu einer Ausschüttung von Glückshormonen.

Nahrung

Nicht zuletzt kann dem melancholischen Gemüt auch mit der Nahrung auf die Sprünge geholfen werden. Verschiedene Lebensmittel regen die Serotonin-Produktion im Gehirn an und können so ebenfalls dem Winter-Blues vorbeugen. Dazu gehört zum Beispiel eine kohlenhydrat- und vitaminreiche Ernährung, Nüsse und Öle, Chili-Schoten, Bananen und auch Schokolade.

Lichtduschen

Wem all' das nicht mehr hilft, weil er bereits zu tief in einer Depression steckt, kann versuchen, mit einer so genannten "Licht-Dusche" Abhilfe zu schaffen. Dabei wird eine hohe Menge Licht über das Auge aufgenommen und im Gehirn verarbeitet. Ab einer Menge von 2500 Lux tritt hier erst eine Wirkung ein - und nicht jede Art von Licht ist geeignet. Kaufen Sie sich also ein spezielles Gerät oder nehmen Sie die Dienstleistung einer Arztpraxis in Anspruch. Vorteil: So eine Licht-Dusche kann auch bei Schlafstörungen, Jetlag oder Schichtarbeit eingesetzt werden.

Lea-Patricia Kurz/Parship

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