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Die Jüngere und der Super-Lover

Die ewige Angst vor der Jüngeren, für die sie verlassen wird oder vor dem Hengst im Bett, der ihm die Frau wegschnappt - Männer und Frauen machen es sich wirklich nicht leicht.

Junges, sich umarmendes Paar Suchen sich Männer irgendwann eine Jüngere?  –   © fotolia

Sie ist schön, clever, erfolgreich, unwiderstehlich - und vor allem um Längen jünger! Er hingegen ist eine Granate im Bett und kann der Liebsten das geben, wovon Frauen sonst nur träumen. Die Rede ist von den fleischgewordenen Albträumen vieler liierter Männer und Frauen: der Konkurrenz! Bei Frauen dominiert hier definitiv die Panik, für eine jüngere Frau verlassen zu werden.

Für die Frau mit dem knackigen Po und den aufrechten Brüsten, die keine Falten kennt und mit der man(n) gern angibt. Es ist die Frau, die noch fruchtbar ist, Nächte durchfeiern kann und alles vor sich hat.

Für die Männer hingegen ist es der leidenschaftliche Superheld, der die eigene Frau auf eine Weise befriedigt, dass die größte Liebe sie nicht halten kann. Er verschafft ihr derartige Dauerlust im Bett, dass sie nicht anders kann, als ihn zu verlassen - weil er potenter ist, weil er besser ist.

Ängste: Natur versus Rollenbilder

Woher diese Ängste kommen, lässt sich nur vermuten. Neben diskutablen Gründen der Evolution (er folgt dem Trieb und sucht sich stets das fruchtbarste und somit jüngere Weibchen aus und sie ist eh' nur schwer rumzukriegen und räumt daher demjenigen höhere Chancen ein, der "gut" ist) ist sicher auch unsere Kultur nicht ganz unbeteiligt. So gibt es nach wie vor ein gewisses Rollenbild, das uns von klein an auf den Leib geschneidert wird: Die Frau hat schön und makellos zu sein und mit dem Äußeren verfällt auch ihr Wert, während der Mann sich vor allem auf libidinöse Weise Achtung verschaffen muss: Je mehr Frauen er im Bett hatte, desto besser. Ein trauriges Streben, und doch sitzt es tief in unserer Erziehung und im Wertesystem der heutigen Zeit.

Das endliche Leben

Hinter diesen Ängsten steckt aber noch viel mehr als nur die Angst, den Partner zu verlieren. Es geht nicht nur um die jüngere Frau oder den besseren Lover, nein, es geht auch um die Angst vor der Vergänglichkeit, davor, dass das Leben endlich ist. Es ist vielleicht nicht unmittelbar die Angst vor dem Tod, aber die Tatsache, dass man eben nicht jünger wird, dass sich die Zeit nicht anhalten lässt und es Dinge gibt, die unwiederbringlich vorbei sind. Das ist der harte Kanten Brot, an dem wir eigentlich nagen. Aussehen und Potenz sind vor allem schonungslos ehrliche Indikatoren, an denen sich all das ablesen lässt.

Männer nicht so schlecht wie ihr Ruf

Denn in Wahrheit ist der Mann gar nicht so schlecht wie sein Ruf - er will nicht nur das junge Topmodel als Statussymbol und erwartet mehr von seinem Leben als große Brüste und schmale Taillen. Und auch die Frauen sind nicht allein auf den einen Mann fixiert, der sein Handwerk beherrscht und sie in den Himmel der Lust entführt.

Es mag also hin und wieder noch geschehen, dass eine Beziehung aus genannten Gründen zerbricht - Alltag ist das jedoch sicher nicht. Denn das Gefühl, irgendwo angekommen zu sein, verstanden zu werden und jemandem blind zu vertrauen, ist für die meisten zivilisierten Männer und Frauen unbezahlbar.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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