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Gemeinsame Wohnung - getrennte Betten

Endlich wohnen Paul und Lea zusammen! Die Frage "Zu mir oder zu dir?" stellt sich ihnen dennoch regelmäßig: Sie haben sich auf getrennte Schlafzimmer geeinigt. Laut einer Parship-Umfrage existieren bei diesem Thema zwischen den Geschlechtern überraschende Unterschiede.

Gemeinsame Wohnung - getrennte Betten

Tiefer Schlaf nur allein

Wenn Paul spät in der Nacht aus dem Büro kommt, gibt es zwar keine Kuscheleinheit, dafür entsteht aber auch kein Stress mit der Liebsten. Die Idee getrennter Schlafzimmer kam von Lea: "Ich schlafe jetzt viel ruhiger", sagt die 32-jährige Juristin. "Und das ist letztlich gut für uns uns beide." Paul und Lea stehen mit dieser Entscheidung nicht allein. Wie eine Parship-Umfrage herausfand, halten sich Schlafpragmatiker und Kuschelromantiker die Waage: Während 40 Prozent der knapp 1.400 Befragten ein gemeinsames Bett bevorzugen, finden 37 Prozent das getrennte Schlafzimmer in Ordnung.

Pragmatisch, praktisch, gut

Damit, dass Lea die Schlaftrennung angeregt hat, liegt sie im weiblichen Trend: Die befragten Frauen sind in der Frage der getrennten Schlafzimmer deutlich pragmatischer als die Männer. Während nur 30 Prozent der Männer getrennte Schlafzimmer bevorzugen, sind es bei den Frauen über 40 Prozent. 5,5 Prozent der Befragten halten getrennte Schlafzimmer gar für das höchste Ideal einer gemeinsamen Wohnung. Hauptsächlich bestehen diese Befürworter aus Frauen. Etwa zehn Prozent der Umfrageteilnehmer halten außerdem sogar getrennte Haushalte für denkbar - und zwar doppelt so viele Frauen wie Männer. Das Klischee von der übersensiblen Frau und dem rationalen Mann wird hier ins Gegenteil verkehrt. Frauen schicken ihren Partner dementsprechend - wenn es um ihren heiligen Schlaf geht - temporär gerne in die Wüste beziehungsweise in das zweite Schlafzimmer.

Der Mann, das Sensibelchen?

Ist der Mann vom muskulösen Beschützer der kleinen Frau zum zartfühlenden Beziehungsmenschen geworden? 48 Prozent der Männer finden es immerhin schön, gemeinsam aufzuwachen. Warum vertreten nur 34 Prozent der Frauen diese Ansicht? Der Grund für die Unterschiede dürfte wohl wenig mit Romantik zu tun haben. Vielmehr erklärt sich das Abgrenzungsbedürfnis der Frauen damit, dass es nun in der Regel die Herrn der Schöpfung sind, die im Schlaf ganze Wälder fällen. Da hat der Mann leicht reden, wenn er in Umfragen angibt, es "distanziert und wenig liebevoll" zu finden (11 Prozent), die Nacht getrennt zu verbringen. Der eigene Schlaf leidet ja nicht unter dem für andere unerträglichen Geräuschpegel. Des Weiteren erhalten sich Frauen heutzutage gerne auch in einer Beziehung ihr gemütliches eigenes Reich - während Männer ihr Single-Leben Studien zufolge schnell als entbehrungsreich empfinden. Letztlich ist wie immer die Hauptsache, dass die Beziehung so gestaltet wird, dass beide Partner sich wohlfühlen. Ein Ergebnis unserer Umfrage dürfte allerdings alle beruhigen, die keine Freunde der getrennten Schlafzimmer sind: Die Option, überhaupt nicht mit einem Partner in einer Wohnung zusammenleben zu wollen, wählte weniger als ein Prozent der befragten Singles.

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