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Partnerschaft

Grundwerte einer Beziehung

Ohne Werte geht es nicht! Respekt, Ehrlichkeit und Verantwortung sind Grundwerte einer Beziehung.

Glückliches Paar füttert sich gegenseitig Respektvoll und spielerisch  –   © fotolia

Ob im Alltag, in Schule, Beruf oder in den eigenen vier Wänden - wir leben nach bestimmten Werten, die wichtig sind, wenn unser Verhältnis zu anderen stabil und gerecht bleiben soll. Respekt, Ehrlichkeit und Verantwortungsgefühl sind drei dieser Werte. Je enger die menschliche Verbindung, desto schwerer wiegen sie.

So zum Beispiel in der Liebe. Können Sie sich eine Beziehung ohne Ehrlichkeit vorstellen? Mit fehlendem Respekt oder ohne das Gefühl zu haben, auch verantwortlich zu sein füreinander? Die meisten Menschen werden jetzt energisch mit dem Kopf schütteln, doch fragt man einmal genauer nach, so ist nicht jeder in der Lage, diese drei Worte auf Anhieb mit Inhalt zu füllen. Hier unsere Vorschläge für ein Verständnis dieser Werte - damit die Worte nicht nur Überschriften bleiben, sondern auch Handlungsspielraum bieten.

Respekt

Respekt ist ein Gefühl auf Augenhöhe. Es bedeutet nicht, vor seinem Chef zu kuschen oder jemanden blind zu respektieren, weil er Attribute hat wie Rang oder Alter. Respekt ist bedingungslos und er beginnt dort, wo das eigene Ich aufhört. Die Grundannahme eines gesunden Respekts wertet den anderen nicht nach bestimmten Voraussetzungen, sondern ist eine Vorschussleistung, die aus dem Menschsein resultiert. In der Partnerschaft bedeutet das, den anderen ernst zu nehmen, ihm etwas zuzutrauen und ihn so zu akzeptieren, wie er ist. Und es bedeutet vor allem, sich nicht über ihn zu stellen, nur weil er vielleicht eine andere Meinung hat, in gewissen Dingen schwächer (dafür aber in anderen stärker) ist oder verletzlicher.

Ehrlichkeit

Ehrlichkeit ist ein oft missverstandener Wert. Ehrlichkeit ist nämlich nicht das schonungslose Herausposaunen einer Wahrheit, die einen anderen nur verletzt. Ehrlichkeit zeigt sich weniger im Umgang mit anderen oder mit dem Partner, als vielmehr mit sich selbst. Zu einer gesunden Ehrlichkeit gehört ein ebenso großes Maß an Diplomatie. Auf die Frage: "Schatz, bin ich zu dick?" antwortet man nun einmal nicht kurz und knapp "Ja!" Selbst dann nicht, wenn man es so empfindet. Stattdessen ließe sich ein Gespräch darüber anfangen, was der Partner selbst eigentlich gern wäre, wenn es Schönheitsideale nicht gäbe, ob ihn eine Diät nicht viel mehr quält als ein paar Pfunde mehr. Und ebenso das Herausstellen der schönen Dinge, die Sie am Körper Ihres Liebsten mögen, das Anbieten von Unterstützung, wenn er denn doch abnehmen will und vor allem respektvolle Worte und guter Zuspruch.

Verantwortungsgefühl

Es besteht ein Unterschied zwischen "retten" und "begleiten". Beide stehen im Zusammenhang mit der Verantwortung, die wir für unseren Partner haben. Ihn zu retten würde bedeuten, die Verantwortung zu übernehmen für seine Sorgen, seine Ängste und Zweifel - und dafür, was aus ihnen wird. Ihn zu "begleiten" bedeutet hingegen, die Verantwortung zu übernehmen für das, was man ihm sagt, wie man ihn behandelt - und all das im Kontext seiner Sorgen, Ängste und Zweifel. Verantwortlich zu sein für jemanden bedeutet nicht, sein Leben zu leben. Es heißt, ihm ein Spiegel zu sein, in den er schauen und aus dem er lernen kann, ein ehrlicher Spiegel, der ihm mit Respekt begegnet.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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