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Partnerschaft

Von Sandmännchen und Nachtwächtern

Schlaf ist neben einer ausgewogenen Ernährung unsere Energiequelle Nummer eins. Schlimm, wenn er ausgerechnet durch den eigenen Partner gestört wird.

Paar in Bett Einen solch ruhigen Schlaf hat nicht jeder  –   © fotolia

Ein anstrengender Job, Stress mit dem Partner oder kräftezehrende Kinder - wer nicht ausreichend und gut schläft, kann auf Dauer krank werden. Und während die einen viele Stunden Schlaf am Stück brauchen, kommen andere mit wenig Schlaf aus und können ihre Batterien bereits mit einem Nickerchen zwischendurch wieder auffüllen.

Nun sollte man meinen, dass ein guter Schlaf kein unerreichbares Ziel ist. Jeder weiß schließlich selbst am Besten, was er braucht und was ihm gut tut. Doch meist wird die Rechnung ohne den Partner gemacht. Denn selbst, wenn man weiß, worauf man sich bei der ersten gemeinsamen Wohnung oder einer Heirat einlässt, der Mensch kann sein Verhalten während des Schönheitsschlafes im Laufe der Jahre verändern - man denke nur an über Nacht geborene Schnarcher! Was also kann man tun, wenn der Partner ganz andere Schlafgewohnheiten hat, als man selbst?

Fenster auf, Fenster zu

Ein sehr häufiges Thema ist die Frage der Frischluft-Zufuhr. Es soll ja Menschen geben, die sogar bei angeschalteter Heizung schlafen und auch im Sommer mit geschlossenen Fenstern. Der Gegenpol dazu ist der Kompromisslose, der das Fenster auch im tiefsten Winter bei -20 Grad aufreißt und lieber die Decke bis zum Kinn hochzieht - Hauptsache, frische Luft!
Obwohl diese Angelegenheit letztlich auch eine Frage der Vorliebe ist, gibt es hier zum Glück klare Fakten: Frische Luft ist gesund, vor allem nachts. Ideal sind allerdings 16 bis 18 Grad. Liegen die Temperaturen deutlich darunter, wird es für die Atemwege unangenehm - die Zugluft trocknet und schwächt die sensiblen Schleimhäute, es drohen Halsschmerzen. Zu warme Luft hingegen bedeutet, dass der Körper zu viel Energie dafür aufwenden muss, die Körpertemperatur zu regulieren. Die Folge ist ein unregelmäßiger, unruhiger oder sogar unterbrochener Schlaf.
Vielleicht lässt sich auf dieser Basis wissenschaftlicher Fakten ein Kompromiss finden?

Das Betthupferl

Während sie bereits in den Kissen ruht und einschlafen möchte, beginnt er erst noch mit seinen Ritualen und hält sie so ebenfalls wach: ein Feierabendbier, ein Stück Schokolade oder die Nachrichten im TV. Für viele Menschen sind solche Rituale kurz vor dem Einschlafen immens wichtig. Ganz nach dem Prinzip des Pawlow'schen Hundes kommen sie erst dann in den Ruhe-Modus. In diesem konkreten Fall wäre es die einfachste Variante, der Partner würde sich ebenfalls an diese Rituale gewöhnen. Doch Vorsicht: Alkohol ist ein Gift, das der Körper in mühsamem Arbeitsprozess wieder abbauen muss. Nachts jedoch soll er sich ausruhen. Wie wäre es alternativ mit einem Kräutertee?

Die Säge in meinem Bett

Der Volksmund behauptet zwar etwas anderes, aber an das Schnarchen des Partners gewöhnt man sich nicht. Im Gegenteil: Liegt man wach, weil es neben einem wieder sägt, gerät der eigene Körper unter Stress, die Nerven und die Frequenz des Herzens werden beeinflusst. Das Schlimme dabei: In der Nacht reagiert unser Körper noch sensibler, als am Tag.
Was also tun? Zunächst einmal sollten alle gesundheitlichen Ursachen ausgeschlossen werden - schnarcht der Partner dann immer noch, hilft vielleicht tatsächlich nur noch die Radikal-Kur: getrennte Schlafzimmer. Das gilt übrigens auch für alle anderen Differenzen.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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