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Partnerschaft

Was Liebe und Job verbindet

"Leben, um zu arbeiten - oder arbeiten, um zu leben?" - Liebe und Partnerschaft unter einen Hut zu bekommen, ist nicht immer einfach. Viele Menschen riskieren immer wieder entweder das Eine oder das Andere.

Zusammen arbeitendes Paar Wie verbindet man Liebe und Job?  –   © fotolia

Die Globalisierung hat uns viele Vorteile verschafft, aber bekanntlich hat die Medaille immer zwei Seiten: So gehen besonders die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt auch am Einzelnen nicht mehr vorbei. Erhöhte Anforderungen, starke Konkurrenz, rasantes Tempo - mehr und mehr wird auch das Privatleben der Arbeitnehmer durch ihren Job beeinflusst.

Viele Menschen befinden sich in einem Spagat zwischen Beruf und Beziehung.

Denn um erfolgreich zu sein und sich im Job zu behaupten, reibt sich so manch einer auf und geht auch Arbeiten nach, die ihn unglücklich machen. Nicht ohne Grund leben wir in einer Zeit, in der Burnout und Depressionen vor allem im Arbeitsbereich große Themen sind. Existenzängste, Herzrhythmus- und Schlafstörungen fordern ihren Tribut und Leichtigkeit und Lebensfreude gehen verloren. Und das ist schließlich vor allem in der Partnerschaft spürbar.

Das Problem ...

... liegt in der fehlenden Ausgewogenheit. Wer viel arbeitet, seinen Job nicht liebt, spät nach Hause kommt, und selbst dann noch mit den Gedanken im Büro ist, wird auf Dauer seine Beziehung riskieren. Nähe und Zuwendung kommen zu kurz, der Partner fühlt sich vernachlässigt, Streitereien häufen sich - und im schlimmsten Fall hat man sich nichts mehr zu sagen.

Aber auch das Gegenteil wäre fatal: Wer nur auf Liebe gepolt ist, sich im Moment verliert und ständig unter dem Tisch verliebte SMS schreibt, anstatt sich auf die Arbeit zu konzentrieren, wird bei der nächsten Personalkürzung mit bösen Überraschungen rechnen müssen.

Eine Frage der Balance

Ein Gleichgewicht gibt es nur zwischen zwei Polen. Sie müssen sich also nicht für das Eine und gegen das Andere entscheiden. Deutlich leichter wird es aber in dem Moment, wenn Sie nicht nur Ihren Partner lieben, sondern auch Ihren Job. Denn wenn der Job Freude macht und man mit einem erfüllten Gefühl in den Feierabend geht, dann nimmt man diese Zufriedenheit mit nach Hause. Von heute auf morgen lässt sich das nicht einrichten, aber Beratungsstellen und Coaching-Angebote können Ihnen helfen, wichtige Schritte auf dem Weg zum Traumjob zu unternehmen.

Der Partner als Aufgabe

Beziehung ist immer auch Arbeit - und wer diese nicht "erledigt", wird mit den Konsequenzen rechnen müssen. Hilfreich für eine Ausgewogenheit neben dem Job sind dabei kleine gemeinsame Rituale. Gemeinsames Joggen am Morgen, der erste Kaffee des Tages zu zweit, ein Tänzchen zum Abend oder ein Spaziergang. Rituale helfen dabei, einander im Trubel des Alltags nicht aus den Augen zu verlieren, sondern sich wieder zu begegnen. Sie stärken für die Strapazen im Berufsleben.

Diese Zeiten, in denen es nicht um den Job geht, sondern einzig und allein um Sie als Paar, sind sehr elementar. Denken Sie für diese Zeiten über eine Art "Medien-Verbot" nach: Keine Mails, kein Handy, kein TV sollen Sie daran erinnern, dass es neben Luft und Liebe noch einen kräftezehrenden Job gibt, der Ihnen (noch) keinen Spaß macht.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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