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Blondine gesucht - warum es so besonders ist, blond zu sein

Mal Vamp, mal Witzfigur - ganz unbestritten werden Blondinen als besondere Frauen angesehen. Angeblich macht Männer ihr goldfarbenes Haar schwach - andererseits erzählen sie sich gerne Blondinenwitze. Wo kommt das Image des hübschen Blondchens eigentlich her?

Blondine gesucht - eine ganz besondere Haarfarbe © iStock

Das Idealbild

Schon im antiken Rom versuchten Frauen, ihre dunklen Haare mit Bleichmitteln aufzuhellen und so dem Schönheitsideal des Blondseins näher zu kommen. Auch Maler bevorzugten quer durch die Jahrhunderte Modelle mit blondem Haar. Manche Blondine in Öl hatte in der Realität allerdings gar kein helles Haar - das nennt man künstlerische Freiheit. Vielleicht waren Blondinen auch schon immer besonders anziehend, weil blondes Haar seltener vorkommt als dunkles. Selbst diejenigen, die strohblond geboren werden, dunkeln im Laufe ihres Lebens nach - und müssen künstlich nachhelfen, wenn sie blond bleiben wollen.

Die hilflose Verführerin - blond und naiv

Marilyn Monroe verkörpert für Viele das Ur-Bild einer Blondine: eine schöne, sinnliche Frau, die in Männern zugleich den Jagd- sowie den Beschützerinstinkt weckte. Denn neben ihrer Schönheit zog Männer an der amerikanischen Schauspielerin immer auch ihre unverhüllte Schutzbedürftigkeit an. Was Viele nicht wissen: Monroe spielte geschickt mit diesen beiden Polen. Ihr IQ soll sehr hoch gewesen sein. Mehr oder weniger gekonnt spielen natürlich auch heute noch in der Jetset-Welt viele Blondinen von Pamela Anderson bis Paris Hilton mit dem Klischee "schön, aber naiv".

Blondine mit "Kindchenschema"

Besonders anziehend wirken viele Blondinen, weil sie das Kindchen-Schema bedienen - blondes Haar wirkt nun einmal sehr unschuldig. Kommen die entsprechenden Gesichtszüge hinzu, ist das Bild der blonden Unschuld perfekt. Aus dieser Ecke kommt sicher auch das Vorurteil, Blondinen seien naiv - bei ihnen wird wohl einfach nicht zwischen Intellekt und Aussehen unterschieden. Blonde Männer werden übrigens nicht von vorneherein mit dem Stempel "doof" versehen - es gibt ja auch keine eigene Bezeichnung für sie.

Und die Wirkung der Blondine auf den Mann?

Eine französische Studie vor zwei Jahren kam in dieser Frage zu einem nicht sehr schmeichelhaften Ergebnis. Die Wissenschaftler hatten ihren männlichen Probanden kurz vor einem Intelligenztest Fotos blonder Frauen vorgelegt - und diese Männer schnitten im anschließenden Test deutlich schlechter ab als die Gruppe, der man Bilder brünetter Frauen präsentiert hatte. Die Forscher glauben: Die Kavaliere begeben sich auf das vermutete geistige Niveau der Blondinen - um bessere Chancen bei ihnen zu haben.

Christiane Langrock-Kögel/Parship

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