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Die Schuhe bleiben an - oder?

Wer hätte das gedacht: Wenn Deutsche ihren Flirt das erste Mal zu Hause besuchen, behalten sie ihre Schuhe gerne erst mal an. Anders die Österreicher: Laut einer Parship-Umfrage tappen diese vorwiegend auf Socken ins Glück.

Die Schuhe bleiben an - oder?

Beim ersten Besuch will man nicht gleich anecken - aber die Schuhe ausziehen? Da gibt es offenbar gravierende kulturelle Unterschiede, ergab jetzt eine Parship-Umfrage unter über 8.000 Singles aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: Ganze 87 Prozent der deutschen Singles würde beim ersten Besuch im Heim eines potenziellen Partners das Schuhwerk lieber an den Füßen als vor der Tür lassen. Schließlich wurde es für diese Gelegenheit oft mit Bedacht ausgewählt und blankgeputzt. Das Vorzeigen bestrumpfter oder gar bloßer Füße gilt einem Drittel der deutschen Befragten als (noch) zu intim oder formlos. An schlimme Regen- oder Schneematschtage ist dabei allerdings nicht gedacht; bei Wetterextremen würde das Ergebnis gewiss anders ausfallen.

Auf Socken ins Glück

In Österreich ist es dagegen für jeden zweiten Single das Normalste von der Welt, auch schon beim allerersten Betreten der Wohnung des anderen aus Schnürschuh oder Pumps zu schlüpfen. Für rund ein Drittel der Partnersuchenden in der Schweiz gehört dies gleichfalls zum guten Ton. Nur sieben Prozent der Österreicher und knapp 17 Prozent der Schweizer finden das sofortige Schuhe-Ausziehen zu intim. Gut zu wissen für länderübergreifende Verabredungen: Der deutsche Gast ist kein rücksichtsloser Rüpel, der in der Partnerschaft keinen Finger im Haushalt krumm machen würde, nur weil er das Allerheiligste des österreichischen Gegenübers in Slippern betritt. Und die charmante Wienerin will keine besondere Vertraulichkeit signalisieren, wenn sie sich auf Besuch in Deutschland schon im Flur die Riemchenschuhe von den Füßen fummelt.

Hauptsache auf sensiblen Sohlen unterwegs

"Nicht abgefragt wurde, ob die Unterschiede auf national verschiedener Fußschweißentwicklung, Loch-im-Strumpf-Häufigkeit oder Vorliebe für Hochglanzböden basieren", kommentiert augenzwinkernd Eric Hegmann, Parship-Single-Experte und Buchautor. "Wichtig ist aber, dass man sich kultureller Unterschiede und individueller Eigenheiten bewusst ist. Im Zweifel gilt: Einfach fragen. Nicht nur, aber gerade beim ersten Besuch sollte man auf sensiblen Sohlen unterwegs sein." Hüben wie drüber der Alpen, auch das ergab die Parship-Umfrage, entscheidet letztlich der Gastgeber, ob Flauschteppich oder Parkett "mit oder ohne" beschritten werden. Rund 40 Prozent der Singles der drei Länder gaben an, ihr Verhalten ganz nach der - geäußerten oder erfragten - Vorliebe des Gastgebers auszurichten.

Annemarie Lüning/Parship

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