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Kann man Liebe kaufen?

Grundsätzlich heißt es: Liebe kann man nicht kaufen. Liebe ist ein Gefühl, das ganz unabhängig vom Geldbeutel des Gegenübers entsteht - oder eben nicht. Wie viel in Österreich dennoch für die Liebe ausgeben wird, hat Parship in einer repräsentativen Online-Studie herausgefunden.

Kann man Liebe kaufen?

Die Liebe ist seltsames Spiel ...

Wer in einer Beziehung lebt oder dabei ist, eine einzugehen, der kann sich vorstellen: Mit dem Restaurantbesuch wird die Liebe angebahnt, mit dem Verlobungsring gefestigt. Die Liebe ist eben nicht nur ein seltsames, sondern auch ein teures Spiel; 54 Milliarden EUR sind eine Menge Geld. Dafür kann man sich 240 Airbus-Flugzeuge kaufen. Eine schönere Investition ist aber - natürlich - die Liebe. Von den 54 Milliarden werden nämlich im Jahr rund 50 in permanenten Beziehungen ausgegeben. Das entspricht 2.300 EUR pro Paar, die jährlich in Form von Geschenken und Ähnlichem in die Partnerschaft investiert werden. Heißt das wiederum, man kann Liebe kaufen? Sie verführt immerhin nicht automatisch zur Maßlosigkeit. Das zeigt die repräsentative Online-Befragung, die Parship gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt hat. Sabine Wery v. Limont, Telefon-Coach bei Parship, weiß zu berichten: "An den Ergebnissen unserer Umfrage ist erkennbar, dass die Österreicher in der Regel erst dann bereitwillig Geld für einen möglichen künftigen Partner ausgeben, wenn sie wissen, dass die Beziehung eine Zukunft hat. Davon, Liebe zu kaufen, kann also im Prinzip keine Rede sein."

Ohne Moos nix los?

Die Liste der Ausgaben von österreichischen Singles für die Anbahnung neuer Beziehungen sehen mickrig aus: Gerade einmal vier Milliarden EUR werden jährlich eingesetzt, um das Single-Leben gegen eine Partnerschaft zu tauschen. Das macht im Schnitt 448 EUR pro Single und Jahr. Es wird dementsprechend offensichtlich nicht versucht, Liebe zu kaufen. Das kann auch Sabine Wery v. Limont begründen, und zwar mit dem sicherheitsorientierten Verhalten der Befragten. Sie meint aber außerdem: "Die Chancen, einen neuen Partner zu finden, könnten mit etwas weniger Sparsamkeit steigen. Denn: Liebe gibt es nicht ohne Risiko." Ein Großteil (63 Prozent) der Ausgaben für die Partnersuche fließt klassisch in den Abend, an dem ausgegangen wird - die Hoffnung, beim Wein oder im Club den Traumpartner zu treffen, besteht also nach wie vor. Auch professionelle Dating-Services greifen einen Teil der Ausgaben in diesem Bereich ab, und zwar 3,5 Prozent. Etwas spendierfreudiger werden Singles erst, wenn Licht am Ende des Tunnels erscheint. Beim ersten richtigen Date also. Dafür geben die Befragten immerhin ganze 33 Prozent ihres Budgets aus.

Der Herr darf zahlen

Diese 33 Prozent sind allerdings ungleich aufgeteilt: Während Frauen im Schnitt 23 EUR für das erste Date bezahlen, sind es bei den Männern rund 43 EUR. Trotz aller Frauenpower hat die Emanzipation anscheinend vor dem Geldbeutel haltgemacht. Dass eine Frau beim ersten Date für den Mann zahlt, kommt so gut wie gar nicht vor. Die Rechnung ist also meist zunächst Männersache, und das wird - wohlgemerkt - von beiden Geschlechtern akzeptiert.

Von roten Rosen zum Rosenkrieg

Was aber geschieht in finanzieller Hinsicht, wenn die Beziehung zu Ende geht? Wenn aus roten Rosen ein Rosenkrieg wird? Dann wird es geradezu kriminell: Immerhin sieben Prozent der Befragten geben persönliche Gegenstände des Ex-Partners nicht mehr heraus. CDs, Kleidung, Schmuck, Bücher werden zurückbehalten. Von "Liebe kaufen" kann nun gar nicht mehr die Rede sein - Motive sind Rache, Missgunst oder das Sammeln von Trophäen. Fünf Prozent der Befragten gehen sogar so weit, die Besitztümer des anderen zu zerstören. Eine ganz besondere Rolle scheint hier der Verlobungsring zu spielen: Den würden 60 Prozent definitiv behalten - und zwar unabhängig vom Geschlecht. Das psychologisch fundierte Matching-System von Parship kann dazu beitragen, solchen Problemen vorzubeugen. Dessen Vorauswahl sorgt nämlich dafür, dass grobe Fehlgriffe vermieden werden. Und mit weniger Enttäuschung sinkt hoffentlich auch das kriminelle Potenzial der potenziellen Partner.

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