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Wie erobert man einen Mann?

In vergangenen Jahrhunderten wäre die Frage sehr leicht zu beantworten gewesen: gar nicht! Man lässt sich erobern beziehungsweise lässt den Interessenten bei Vater und Mutter aufwarten, um seiner Bewunderung für die Tochter des Hauses kundzutun.

Blonde Frau Die Frau als "Eroberin"  –   © istock.com

Diese Vorstellung ist für die meisten Frauen wohl nicht auch nur im Entferntesten romantisch, immerhin weiß Frau von heute genau, was sie will. Erobert zu werden ist zwar eine nette Sache, aber längst keine Voraussetzung mehr. Wenn ein Mann gefällt, spricht nichts dagegen, die Initiative zu ergreifen und ihn anzusprechen. Wer noch einen Schritt weiter oder gleich aufs Ganze gehen möchte, setzt sich schon beim ersten Aufeinandertreffen in den Kopf: der und kein anderer! Für alle überzeugten und selbstbewussten Frauen oder all jene, die es werden wollen, im Folgenden einige Tipps und Tricks, wie es gelingen kann, den persönlichen Traummann im 21. Jahrhundert zu erobern.

Fragen Sie die Expertin

Oh, nicht mich, nein: Fragen Sie sich selbst! Denn jede Frau ist ihre persönliche Expertin. Jede Frau weiß (meistens) genau, was sie will und was sie kann. Sie weiß, worüber sie gerne spricht, worüber sie lachen kann, welche Geschichten sie zu erzählen hat und wie ihre Äußerungen auf andere wirken. Sie weiß genau, wann sie sich wohlfühlt, welche Kleidung sie mag, welches Make-up, welche Frisur. Sie hat ein Gespür dafür, welche Rolle ihr steht und welche nicht.

Aus diesen einfachen Gründen ist jede Frau ihre eigene Expertin in puncto Dating. Denn das Wichtigste im Umgang mit dem Traumprinzen ist, die Person zu sein, die man ist; ehrlich und authentisch zu sein und sich nicht zu verstellen. Was bringen ruhigen Frauen kesse Anmachsprüche? Was sollen kurvige Frauen mit dem Hinweis anfangen, sich möglichst knapp und aufreizend zu kleiden? Was haben selbstständige Frauen von dem Ratschlag, einen naiven Dackelblick aufzulegen und den Mann anzuhimmeln? Entscheidend ist doch, sich während des Flirtens wohlzufühlen und sich so zu geben, wie man es selbst vertreten kann.

Selbstbewusstsein an den Tag legen

Vielen mag der Gedanke daran, die eigene Expertin zu sein, nicht ganz geheuer sein, weil sie vermeintlich keine Ahnung haben, wer sie sind und was sie können. Natürlich strotzt nicht jede Frau vor Selbstbewusstsein, manche sind tendenziell introvertierter, schüchtern und bescheiden. Das ist auch völlig in Ordnung, aber ein positives Selbstwertgefühl, sollte wirklich JEDE haben! Dabei geht es, salopp gesagt, gar nicht darum, sich aufzublasen und sich wichtig zu machen. Es meint lediglich, ein Gespür für sich als Person zu haben und sich zu schätzen - das heißt, sowohl gute Eigenschaften als auch kleinere Makel zu akzeptieren. Denn perfekt ist niemand, allerdings ist jeder perfekt für einen anderen. Zu sich zu stehen, sich selbst zu lieben und auf sich als Person zu vertrauen, ist daher der erste wichtige Schritt, um anderen, vor allem den Männern, zu ermöglichen, es auch zu tun.

Rückschläge vergessen, nach vorne sehen

Auf der Partnersuche erlebt jeder Rückschläge; nicht jeder Flirt kann zu mehr führen; nicht jede Beziehung währt dauerhaft. Manche Männer schafft man einfach nicht zu erobern, manche bleiben einem gegenüber kalt und lassen sich nicht verführen - egal wie charmant, witzig und authentisch man ist. Die Krux liegt darin, sich von solchen Rückschlägen nicht einschüchtern und nicht den Mut nehmen zu lassen, auf andere zuzugehen. Es ist einfach so, dass nicht jede Frau und jeder Mann willkürlich zusammenpassen.

Nicht jedem kann jede Frau gefallen - manche finden total unwiderstehlich, was andere anzüglich finden; manche lachen über Witze, die anderen die Haare aufstellen; manche finden Äußerungen und Verhaltensweisen sympathisch, mit denen andere nichts anfangen können. So ist das eben. Flirten und sich auf neue Bekanntschaften einzulassen, ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Wichtig dabei ist nur, einen Korb nicht persönlich zu nehmen und sich dadurch nicht in seinem Selbstbewusstsein beirren zu lassen.

Konkrete Tipps, die bei der Eroberung des Traummannes helfen können:

Aber nur, wenn Sie sich mit ihnen identifizieren können; wie schon gesagt: Sie sind die Expertin!

  • authentisch sein

Der aufmerksamen Leserin kommt diese Aussage bekannt vor. Allerdings ist dieser Ratschlag so wichtig, dass er ruhig zweimal genannt werden kann: Sich authentisch zu geben, ist beim Flirten von großer Bedeutung. Schließlich will jeder um seiner selbst willen gemocht werden. Um anziehend auf einen Mann zu wirken, der tatsächlich von Interesse für eine Frau ist, gilt daher, sich so zu geben, wie man ist und nicht so, wie man glaubt, dass der Gegenüber es gerne hätte. Das ist doch wirklich keine gute Basis! Mal ehrlich: Es ist doch besser, einige Rückschläge bei Männern zu erleben, die sich von der eigenen Individualität nicht überzeugen lassen und dafür irgendwann die Eroberung des Lebens zu schaffen, statt jeden zu bekommen, weil man sich, wie ein Chamäleon, an die jeweiligen Vorlieben anpasst.

  • sich von der männerfressenden Ikone verabschieden

Das soll überhaupt nicht anmaßend wirken - wer sich in dieser Rolle wohlfühlt, dem sei es vergönnt. Im Wesentlichen sollten sich hier all jene Frauen angesprochen fühlen, die glauben, so sein zu müssen, um Männern zu gefallen. Irgendwoher kommt der Irrglaube, Frauen müssten zu 100 % sexy sein, da sie sonst zu schnell als Kumpel abgetan oder als prüde, bieder oder "einfach süß" gelten würden. Allerdings ist das nicht ganz richtig; natürlich kann es nicht schaden, sich hübsch zu machen und eindeutige Signale in diese Richtung zu senden, wenn man es darauf anlegt, den Mann zu verführen. Die Basis für eine aufrichtige und ernsthafte Beziehung wird dadurch aber nicht geschaffen. Was viele nicht bedenken, ist, dass Männer auch von Frauen eingeschüchtert werden können, die stark sexualisiert auftreten. Auch wenn Männern oft unterstellt wird, alles drehe sich permanent nur um Sex - diejenigen, die wirklich eine Beziehung wollen, legen aber genauso Wert darauf, dass die Frau zu ihnen passt und beispielsweise humorvoll, redegewandt oder gebildet ist.

  • bitte lächeln!
Lächelnde Frau Legen Sie eine positive Grundstimmung an den Tag  –   © istock.com

Damit ist nicht gemeint, die Ulknudel zu geben und permanent nach Lachern zu haschen. Es geht vielmehr darum, eine freundliche Ausstrahlung und positive Grundstimmung an den Tag zu legen. Wer lächelt, suggeriert beim Gegenüber Interesse, Sympathie, Wohlwollen und Offenheit. Dass es sich in einer solchen Umgebung besser flirtet, als gegenüber einer ernst dreinblickenden Person, dürfte nachvollziehbar sein. Freundlich lächelnden Menschen gegenüber, öffnet man sich leichter und spricht eher über Persönliches, was wiederum dazu beiträgt, sich schneller besser kennenzulernen. Darüber hinaus ist gemeinsam lachen zu können für viele ein wichtiges Kriterium in einer Beziehung. Denn niemand fühlt sich wohl, wenn er in der Gegenwart eines anderen ständig für jede Äußerung tadelnde Blicke und Augenverdreher erntet.

  • Interesse bekunden und nicht die Unnahbare spielen

Spielereien, wie Eifersucht zu provozieren oder sich betont desinteressiert oder als unnahbar zu geben, sind doch nicht zielführend. Wenn ein Mann gefällt, soll er das auch wissen! Wer Interesse hat, sollte das zeigen. Zumal dann, wenn Frau sich den Schuh anziehen will, und die Eroberin sein möchte. Wie würde es sich denn im Umkehrschluss anfühlen? Wer hat schon Lust auf solche manipulativen Spielchen beim Kennenlernen? Dating und Partnersuche sind ohnehin schon anstrengend und verwirrend genug, da muss man doch nicht noch einen oben draufsetzen, oder?

  • ein Kuss sagt mehr als tausend Worte

Wenn schon erobern, dann bitte richtig. Wer am Ende eines Abends, den er aus Eigeninitiative heraus begonnen hat, darauf wartet, geküsst zu werden, wartet vielleicht vergebens. Gerade Frauen interpretieren viel in den Kuss hinein, manche sagen sogar, beim Küssen zu merken, ob mehr daraus werden kann, oder ob der erste der letzte Kuss bleibt. All jene, die dem eine ebenso hohe Bedeutung beimessen, sollten sich trauen, alle etwaigen Hemmungen und Zweifel über Bord zu werfen und sich ihren Kuss holen - dann ist die Eroberung, bestenfalls, perfekt!

  • die Mischung macht´s

Nur um keinen falschen Eindruck zu vermitteln: Sich authentisch zu geben meint nicht, nur auf die inneren Werte zu setzen und die Optik zu vernachlässigen; sich nicht auf die laszive Verführerin zu reduzieren heißt nicht, nicht sexy zu wirken; sich freundlich zu präsentieren soll nicht bedeuten, Ernsthaftigkeit gänzlich vermissen zu lassen usw. Es kommt auf die Mischung an; Menschen sind nicht eindimensional, sondern vielschichtig. Entsprechend ist auch beim Flirten wichtig, nicht einseitig zu agieren, weil man denkt, das käme an. Gemeinsam lachen ist ebenso wichtig, wie sich über ernste Themen austauschen zu können. Dem Mann das Gefühl geben, er sei es wert, dass man sich für ihn hübsch macht, ist genau so wichtig, wie sich in seiner Gegenwart so zeigen zu können, wie man ist - ungeschminkt, wahrhaftig, ohne Maske.

Trotz des Vorhabens, einen Mann erobern zu wollen, sollte nie vernachlässigt werden, dass Liebe auf Gegenseitigkeit beruht. Wenn die Eroberung zu kräftezehrend, zeitaufwendig und langwierig ist, sollte man sich fragen, ob der Mann es tatsächlich wert ist. So romantisch es auch sein mag, um eine andere Person zu kämpfen und sich für sie ins Zeug zu legen - bei allem Eroberungswillen ist es gut, für sich selbst festzulegen, wie weit man dem anderen entgegengehen will und wie viel Initiative von ihm erwartet wird. Schließlich sollte der Mann auch heutzutage noch die Möglichkeit erhalten, zu demonstrieren, dass er Frau will - so wie in den guten alten Zeiten.

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