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Gesund und glücklich durch den Winter

Je kühler die Temperaturen, desto mehr Arbeit für das Immunsystem. Viren und Bakterien umlagern uns - höchste Zeit, die körpereigene Abwehr zu stärken. Die wichtigsten Tipps, wie Sie gesund durch die kalten Monate kommen.

Junge Frau pustet Schnee in die Kamera Kommen Sie gut durch den Winter!  –   © fotolia

Mit dem Beginn des neuen Jahres lassen wir zwar unter Umständen so einiges Ungeliebtes hinter uns, aber der Winter steht noch in den Startlöchern. Wer nicht gerade in ländlichen Gegenden von unberührten Schneelandschaften profitiert, dem bringt die kalte Jahreszeit meist kaum mehr als eine erhöhte Erkältungsgefahr.

Wir wollen, dass Sie gesund und glücklich mit uns auf den Frühling zusteuern - denn zu einem guten Wohlbefinden gehört vor allem körperliche Gesundheit.

Licht: Es muss kein praller Sonnenschein sein, um von dem Effekt zu profitieren, den die Strahlen auf uns haben: Die Haut produziert Vitamin D, das wiederum die Abwehrzellen aktiviert. Diese können gesunde von kranken Zellen unterscheiden und töten letztere ab. Also: regelmäßig im Freien Tageslicht tanken!

Bewegung: Wer sich bewegt, bringt den Organismus auf Trab. Entgiftungsorgane wie zum Beispiel die Lymphen funktionieren nur durch Muskulaturkontraktion. Ein fitter Körper wird seltener krank oder aber schneller wieder gesund, wenn es ihn doch einmal erwischt. Aber übertreiben Sie es nicht: Wer seinem Körper keine Ruhepausen gönnt oder noch trainiert, obwohl er bereits krank ist, schadet seinem Immunsystem nur.

Schlaf: Im Schlaf regeneriert sich unser System: Zellen werden erneuert und Fett abgebaut, der Körper schüttet vermehrt Wachstumshormone aus, bremst hingegen die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, das – bei einem dauerhaft zu hohen Spiegel – die Immunabwehr behindert.

Ernährung: Neben einer ausgewogenen Ernährung (viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse) ist es auch wichtig, darauf zu achten, woher die Lebensmittel kommen. Kaufen Sie saisonale Produkte: Unser Körper hat ein evolutionäres Gedächtnis, er "weiß", was in der Umgebung wächst und kann diese Nahrungsmittel am Besten verarbeiten. Wichtig ist auch, dass die Lebensmittel aus der Region kommen: Was lange reisen muss, bis es auf unserem Teller landet, wird entsprechend früher geerntet, damit es nicht verdirbt und überreif hier ankommt - oft sind Früchte aus dem Ausland bei der Ernte noch nicht reif und haben somit weniger Nährstoffe.

Vitamine: Das A und O jedes guten Abwehrsystems ist die regelmäßige Versorgung mit allen wichtigen Vitaminen. Ganz besonders wichtig sind dabei Vitamin C (enthalten z. B. in Petersilie, Sanddorn, Wildkräutern, Zitrusfrüchten, Hagebutten), Vitamin A (z. B. Möhren, Broccoli, Kohl, Meerrettich, hochwertige Speiseöle wie Lein-, Raps- oder Olivenöl), Vitamin B6 (z. B. Nüsse, Weizenkeimlinge, Hefe, Bananen, Fisolen, Spinat, Linsen) und Vitamin E (z. B. Weizenkeime, Nüsse, Schwarzwurzel, Paprika, Gemüse-Öle, Vollkorngetreide).

Lachen: Lachende Menschen leben länger - das belegen zahlreiche Studien. Der Zusammenhang ist ganz einfach: Über das Nervensystem beeinflusst unsere Psyche auch das Immunsystem. Das erklärt, warum wir oft dann krank werden, wenn uns Sorgen und Ängste plagen oder es uns anderweitig psychisch nicht gut geht.

Frust "ablassen": Wer seinem Ärger Luft macht, statt ihn in sich hineinzufressen, befreit seinen Körper von den negativen Energien und aktiviert die T-Zellen. Dabei muss es nicht immer laut vor sich gehen, auch ein Gespräch mit Freunden und das Führen eines Tagebuchs haben eine vergleichbare Wirkung.

Ans "Zwiebelprinzip" halten: Einfach mehrere Schichten übereinander ziehen, so sind Sie für die Launen des winterlichen Wetterumschwungs gewappnet (oder für die Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen). Wer friert ist nämlich krankheitsanfälliger: Die Killerzellen arbeiten dann langsamer, was den Viren einen Zeitvorsprung gibt.

Küssen: Was sich liebt, das stärkt sich. Unser Immunsystem arbeitet vor allem dann gut, wenn es seine Feinde kennt. Sehen Sie es neben dem romantischen Aspekt als Trainingslager für ihren Körper. Die Keime des Partners trainieren Ihre körpereigene Abwehrkraft.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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