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Single-Leben

Sorry, es klappt nicht - wie man ein Date absagt

Sich geschickt aus einem Date zu ziehen, das man eigentlich nicht mehr will - das ist schon eine Kunst. Wenn man dann noch den Anspruch hat, sein Gegenüber nicht zu verletzen, wird es knifflig.

Mann an Telefon Wie sag ich nun ab?  –   © fotolia

Vielleicht kennen Sie die folgende Situation ja: Sie haben im Internet jemanden kennengelernt und irgendwann beschlossen, sich zu verabreden. Vielleicht haben Sie vorher noch nie telefoniert, haben einfach JA gesagt, als sie gefragt wurden oder schlicht nicht nachgedacht, als das Date arrangiert wurde. Denn inzwischen hat sich Ihre Motivation aus dem Staub gemacht.

Und nun wollen Sie alles, nur nicht mehr zu diesem Date. Aber wie bringt man das rüber? Welche Begründung ist tatsächlich angebracht - und ist die Wahrheit immer der beste Weg?

Zunächst gilt es zu überlegen, warum Sie das Date nicht mehr wollen. Sind Sie inzwischen anderweitig vergeben? Oder hat der Mensch seit der Vereinbarung des Treffens unangenehme Seiten oder Eigenschaften gezeigt, die Ihnen klar gemacht haben, dass aus Ihnen nichts werden kann?

Im ersten Fall sollten Sie tatsächlich Ehrlichkeit walten lassen. Es ist ein Akt der Fairness, Ihr Gegenüber über Ihre Gefühle aufzuklären. Sagen Sie ganz offen, dass Ihr Herz inzwischen erobert wurde. Wünschen Sie noch alles Gute und gehen Sie im selben auseinander. Sie ersparen ihm oder ihr dann wohlmöglich unnötige Grübeleien.

Denn diese treten mit Sicherheit auf, wenn Sie sich einer (faulen) Ausrede bedienen. Warum es dennoch legitim sein kann, eine solche zu verwenden? Nun ja, nehmen wir mal an, dass Ihr Date-Partner nach der Vereinbarung des ersten Treffens auf einmal zu nerven beginnt oder eine Eigenschaft offenbart, die Ihnen vorher verschlossen blieb. Sicher, Sie könnten ihm oder ihr direkt sagen, was Sie stört. Und wenn Sie in der Lage sind, besonders einfühlsam und diplomatisch auch die größte Hiobsbotschaft zu überbringen, sollten Sie das auch unbedingt tun. Denn in dem Fall kann es jemandem vielleicht sogar weiterhelfen, nicht ewig den gleichen Fehler zu machen.

Die meisten Menschen können dies aber nicht sehr gut. Und so sagen Sie dann ihre Meinung und zurück bleibt eine verstörte Seele, die mit steigender Unsicherheit weiter auf Partnersuche geht. Damit ist tatsächlich niemandem geholfen.

Manchmal ist eine Notlüge also tatsächlich die bessere Wahl. Wählen lässt sich da unter vielen verschiedenen Möglichkeiten, wie z. B. kurzfristiger Arbeitseinsatz, ein kaputtes Auto oder einfach "private Angelegenheiten". Die wohl beliebtesten Ausreden sind allerdings:

Krankheit

"Ich liege flach" ist sicher eine besonders häufig gewählte Ausrede. Immerhin lässt sich da nicht viel diskutieren, ein Krächzen in der Stimme lässt sich imitieren und Fieber schwer überprüfen, wenn man nicht gerade daneben steht. Praktisch auch, dass das Ende einer Krankheit selten absehbar ist. Nachteil dieser Ausrede: Es kann nach einem neuen Termin gefragt werden.

Tod

Einen Freund, ein Familienmitglied oder einen anderen nahe stehenden Menschen hat es erwischt. Der Tod kommt selten mit Ankündigung - und so ist auch diese Ausrede recht glaubwürdig. Niemand würde wagen, weiter nachzuhaken oder Zweifel anzumelden. Aber auch hier gilt: Nach einer Kulanzzeit könnte man wieder an Ihre Tür klopfen.

Noch nicht bereit

Wohl eine Erklärung, die der Wahrheit noch am nächsten kommt. Die Trennung des Ex' noch nicht lange genug her, Angst vor Bindung oder ähnliches Gefühlschaos. Eines ist klar: So schnell wird Ihr Date Sie nicht wieder behelligen.

Lea-Patricia Kurz/Parship

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