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Single-Leben

Wege aus dem Date

Zu erkennen, dass sich die erhofften Emotionen nicht einstellen, ist hart. Fast noch schwieriger ist es aber, einen guten Weg zu finden, eine Bekanntschaft zu beenden.

Sehr schlecht verlaufendes Date Wie beendet man eine Bekanntschaft am besten?  –   © fotolia

Wer die große Liebe herausfordert, ist vor seinen Dates voller Hoffnung und guter Dinge. Das Kopfkino spielt schon den Hochzeitswalzer und die all die kleinen Projektionen einer zukünftigen Romanze haben Hochkonjunktur. Es vergehen ein paar Verabredungen mit guten Gesprächen und viel Wein.

Und entweder wollte man nicht erkennen oder hat einfach gehofft, dass das Stockende in dieser Begegnung nur von der Aufregung kommt. Doch irgendwann lässt es sich nicht mehr schönreden: Das Date hat nicht gehalten, was man sich versprochen hat. Die Lust, dem anderen zu schreiben, sinkt, auf vertraute SMS reagiert man mit Sprachlosigkeit, und als die nächste Verabredung vor der Tür steht, denkt man nur darüber nach, wie man sie am besten absagt. Kurz: Es ist Zeit, die Bekanntschaft zu beenden.

Aber welche Wege gibt es überhaupt, eine Bekanntschaft zu beenden, ohne den anderen vor den Kopf zu stoßen? Ist die Notlüge in diesem Fall angebracht oder einfach nur unehrlich? Und wie viele Ausreden sind erlaubt, um diese unangenehme Situation für sich selbst zu entschärfen?

Variante 1: Sich tot stellen

Der eine oder andere wird es sicher schon selbst einmal erlebt haben, dass vom Gegenüber mit einem Mal nichts mehr kam. Kein Anruf, keine Reaktion auf Mails, keine erklärenden Worte. Die Zeit, die vergeht, bis man begreift, dass der andere keinen Kontakt mehr will, ist durchzogen von Hoffen und Bangen, man sucht nach Erklärungen und findet doch keine. Die Enttäuschung, wenn man schließlich begreift, ist immens. Ein Grund mehr, nicht selbst derjenige zu sein, der diese feige Art wählt, sich still und leise aus der Affäre zu stehlen. Es ist ein unwürdiger Weg, einfach zwar für den, der geht, aber respektlos gegenüber demjenigen, der zurückgelassen wird.

Variante 2: Ausreden finden

Für viele ist dieser Weg der beste Kompromiss. Man schweigt nicht, muss den anderen aber auch nicht direkt mit der Wahrheit konfrontieren. Ehrlich ist das aber auch nicht und wer sich vor einem Date dreimal die Geschichte mit der kranken Oma anhören muss, zwei Erkältungen aufgetischt kriegt oder sich gar mit den wiederentflammten Gefühlen für den Ex-Partner konfrontiert sieht, fühlt sich am Ende genauso wie bei Variante 1: veräppelt und respektlos behandelt.

Variante 3: Ehrlich währt am längsten

Geht man davon aus, dass das Karma als Resultat unseres Verhaltens sich auf unsere zukünftigen Begegnungen auswirkt, tut man gut daran, den ehrlichen Weg zu wählen. Aber nicht nur dann. Denn jemandem zu sagen, dass die erhofften Gefühle sich einfach nicht einstellen, ist nicht besonders rühmlich, sondern sollte selbstverständlich sein. Ein offenes Gespräch oder eine ehrliche Mail geben dem Gegenüber die Möglichkeit, ebenfalls loszulassen und sich neu zu orientieren. Vergessen Sie nie: Es hatte einen Grund, warum Sie sich mit diesem Menschen getroffen haben. Und sei es auch nur eine Momentaufnahme gegenseitiger Sympathie oder Neugierde gewesen - Anstand und Respekt gebieten es, sich nicht feige davonzustehlen, sondern auf Augenhöhe zu verabschieden.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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