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Single-Leben

Wenn die Partnersuche am Ego nagt

Wenn sich auf der Suche nach dem großen Glück ein Rückschlag an den nächsten reiht, ist die Frustration nicht fern. Das Selbstbewusstsein leidet und damit auch die Lockerheit gegenüber dem anderen Geschlecht.

Traurige Frau, nachdenklich Wenn sich ein Rückschlag an den nächsten reiht  –   © fotolia

Je länger die Suche nach dem richtigen Partner dauert, desto schwieriger wird sie oftmals. Das liegt nicht etwa daran, dass man alle Lebensräume von Singles bereits abgegrast und alles probiert hätte, um der großen Liebe auf die Schliche zu kommen - nein, vielmehr machen sich manche Menschen, die sich wirklich nach Liebe und Nähe sehnen, mit voranschreitender Zeit mehr und mehr Druck.

Vor allem wenn ein erfolgloses Date das nächste ablöst, beginnen sehnsuchtsvolle Seelen irgendwann, sich selbst in Frage zu stellen: Bin ich zu forsch, wirke ich zu verzweifelt, bin ich falsch gekleidet oder rede ich nur Unsinn?

Immer verkrampfter

Die Folge ist, dass diese Menschen von Mal zu Mal verkrampfter werden - besonders Menschen gegenüber, für die sie sich interessieren und mit denen sie sich mehr vorstellen könnten, als nur eine platonische Beziehung. Sie beginnen zu stottern, reden extrem viel oder gar nichts mehr oder tappen von einem Fettnäpfchen ins nächste. Kaum sind Traummann oder Traumfrau dann um die Ecke verschwunden, ist die Welt wieder in Ordnung und eine normale Konversation wäre möglich. Aber dann ist es zu spät.

Wenn Sie auch zu denjenigen gehören, die in jede Begegnung mit Versagensängsten hineingehen, dann verzagen Sie nicht. Mit ein bisschen Reflexion und Arbeit an sich selbst können Sie auch das wieder in den Griff kriegen.

Zunächst ist es wichtig, sich klarzumachen, dass eine gewisse Unsicherheit durchaus menschlich ist und nicht an sich unattraktiv macht. Denken Sie an den umgekehrten Fall, wenn sich Ihnen gegenüber jemand unsicher oder fahrig verhält: Finden Sie ein solches Verhalten immer und sofort abschreckend oder gab es nicht auch den einen oder anderen Moment, in dem Sie dieses Verhalten sogar sympathisch und irgendwie liebenswert gefunden haben? Unsicherheit bedeutet ja schlussendlich nur: da hat jemand etwas zu verlieren. Und das darf ja wohl als Kompliment gewertet werden.

Die eigene Wahrnehmung

Von der Theorie allein hat sich aber noch keine Welt verändert. Ein zweiter Schritt ist es, an Ihrer eigenen Wahrnehmung zu arbeiten. Sie halten sich für einen Versager, kaum, dass die Begegnung begonnen hat? Sie fühlen sich lächerlich und bemitleidenswert, wenn Sie sich beim Stottern zuhören? Dann ist es höchste Zeit, Selbstbewusstsein und Selbstwert zu stärken. Tun Sie Dinge, die Sie lieben und in denen Sie begabt sind. Dies kann zum Beispiel ein Hobby sein wie Theaterspielen oder Handwerken oder eine Sportart, die Ihnen liegt und in der Sie sich weitere Ziele stecken können. Wichtig ist nur, dass Sie etwas wählen, in dem die Erfolgschancen sehr gut sind. Die Ziele müssen erreichbar sein.

Wenn Sie sich mit Hingabe den Dingen widmen, die Ihnen Freude bereiten, werden Sie schnell merken, dass auch die Verzweiflung aus Ihrer Suche nach dem richtigen Partner schwindet - sie werden automatisch entspannter und selbstsicherer. Und nicht selten treffen Menschen genau dann auf die Liebe ihres Lebens, wenn Sie gerade nicht daran denken.

Lea-Patricia Kurz /Parship

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