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8 Irrwege bei der Partnersuche

Wenn auch Sie das Gefühl haben, bei der Partnersuche immer wieder auf dem Holzweg zu sein, oder ausgetretene Pfade Sie scheinbar magisch anziehen, sollten Sie unseren kleinen Wegweiser aufmerksam lesen ...

8 Irrwege bei der Partnersuche

Manuela (38) könnte mit ihrem Leben sehr zufrieden sein. Die Innenarchitektin organisiert neben ihrem stressigen, aber ausfüllenden Job literarische Salons, durch die sie sich einen großen Bekanntenkreis erschlossen hat. Nur ihr Liebesbauplan scheint hier und da noch nicht ganz wasserdicht: Seit fünf Jahren ist Manuela solo, und ihre letzte Liebe zu einem Vorgesetzten verlief etwas unglücklich. "Ich verliebe mich immer in den Falschen", seufzt sie. Dabei findet sie bei der Mehrheit der Männer, die sich für sie interessieren, etwas auszusetzen: Während der eine einen unmöglichen Bart trägt, scheint ihr der andere nicht gebildet genug. "Ich möchte eben ungern meine Ansprüche herunterschrauben", rechtfertigt sie ihre Taktik. "Außerdem ist es einfach langweilig, wenn jemand sich zu sehr um mich bemüht ..." Kommen Ihnen diese Aussagen bekannt vor? Es existieren viele solcher Einstellungen und Negativüberzeugungen, die für die erfolgreiche Partnersuche fatal sein können.

1. Amors Pfeil zielt immer auf den Falschen

Das Scheitern aller Liebesversuche kann von einer unbewussten Überzeugung herrühren, es im Grunde nicht besser verdient zu haben. Schließlich birgt auch und vor allem die Opferrolle ihre Vorzüge, so paradox das auch klingen mag. Letztlich trifft den Pechvogel nicht die Schuld, und die Verantwortung, Gefühle über längere Zeit aufrechtzuerhalten, muss er auch nicht tragen. Viele Menschen haben ein sehr ambivalentes Gefühl der Liebe gegenüber. Stellen Sie einen liebevollen Umgang mit Ihren Bedürfnissen und Ängsten sicher. Überprüfen Sie auch Ihre Suchmuster nach bestimmten sich wiederholenden Mustern: Eine attraktive Frau, die sich passiv verhält, wird fast immer Typen mit riesengroßem Ego kennen lernen.

2. Unüberwindbare Ansprüche

Wer sich partout nicht dem Raster zuordnen lässt, wird kurz und schmerzlos ausgemustert - auch hier kann sich ein unbewusster Schutzmechanismus verbergen. "Das ist wie im Märchen", erklärt die Psychologin und Psychotherapeutin Claudia Clasen-Holzberg in ihrem Buch "Liebe gesucht": "Solange sich die Bewerber unlösbaren Aufgaben gegenübergestellt sehen, kann die Prinzessin davon ausgehen, dass die Partnersuche nicht erfolgreich sein und sie keiner heiraten wird." Versuchen Sie, Ihren Fundus von Klischees zu entrümpeln und Ihren Horizont bei der Suche entsprechend zu erweitern.

3. Zu nett ist uninteressant

Es ist ein oft zu beobachtendes und dennoch so unverständlich anmutendes Phänomen: Je mehr bestimmte Menschen sich Ihnen geneigt zeigen, je uninteressanter wirken sie. Je mehr andererseits jemand mit Komplimenten geizt, je kostbarer wirken dessen seltene Signale. Doch ist das verheißungsvolle Lächeln Ihrer "schon viel zu lange" verheirateten Kollegin tatsächlich so viel wertvoller als die netten Mails Ihrer Internet-Bekanntschaft, die zudem Single ist? Natürlich ist es falsch, eine Beziehung mit jemandem nur einzugehen, weil diese Person Sie will. Dennoch sollten Sie immer daran denken, dass Sie einen Partner verdienen, der Sie schätzt und aufrichtig liebt.

4. Wer jetzt noch nicht unter der Haube ist, muss doch eine Macke haben

Jeder hat so seine Eigenheiten (eine Münzsammlung, die fanatische Verehrung einer Sportmannschaft) und bestimmt auch eine Vorgeschichte. Betrachten Sie bei der Partnersuche ruhig mal die eine oder andere "Macke" aus nächster Nähe. Mit Natur pur konnten Sie noch nie viel anfangen und er (oder auch sie) geht gern zum Angeln? Und wenn schon! Schließlich zwingt Sie doch niemand dazu, dabeizusein, wenn Ihnen nicht danach ist. Sie befürchten, dass gerade das Internet ein Sammelsurium verschiedener Irrwege ist? Diese Furcht ist unbegründet. Schließlich treffen Sie bei Parship.at auf ganz normale Menschen, die wie Sie auch wirklich eine Beziehung suchen.

5. Freiheit um jeden Preis

Wenn eine Frau oder ein Mann beharrlich auf Freiheit und Autonomie pochen, kann dahinter die Furcht stehen, nicht liebenswert genug zu sein oder in der Beziehung sprichwörtlich aufzugehen. Psychologin Clasen-Holzberg sieht es als wichtigen Entwicklungsschritt, "sich irgendwann einzugestehen, dass Menschen Liebe und einen Partner brauchen". Dies funktioniert zwar nicht, ohne entsprechende Risiken einzugehen, ermöglicht Ihnen dafür aber auch, Ihre Möglichkeiten in der Partnerschaft zu potenzieren. Zahlreiche Beziehungsmodelle erlauben heutzutage, dass man seine Freiheit auch in einer Partnerschaft bewahrt.

6. Die meisten Männer schrecken vor meiner Selbstständigkeit zurück

Manche Männer beharren auf der klassischen Rollenverteilung, gibt sie ihnen doch eine gewisse Sicherheit. Viele sehnen sich jedoch auch nach einer unabhängigen Frau, die ihr Leben meistert. Wenn Sie mitunter an sich beobachten können, wie Sie quasi als Reflex auf die Angst vor Abhängigkeit allzu sehr die starke Frau rauskehren, probieren Sie doch mal beim nächsten Date spielerisch ein etwas anderes Verhalten - das macht Sie nicht automatisch zum angepassten Weibchen

7. Sobald ich durchblicken lasse, dass es mir ernst ist, habe ich schon verloren

Lassen Sie sich nicht das Gegenteil einreden: Der Wunsch nach einer dauerhaften Beziehung und dessen Äußerung schafft von Anfang an Klarheit. Dass Sie sich nach Zusammenleben, Heirat und Nachwuchs sehnen, sollten Sie allerdings wirklich nicht zu früh in den Raum stellen. Wer fühlt sich schon gern als Mittel zum Zweck? Diese Irrwege können ebenso Männer beschreiten. "Mich hat einer beim Date gefragt, wie lange ich Mutterschutz nehmen würde", erzählt Verena (34). Renate (60) ihrerseits fühlte sich überrannt, als ihr Online-Flirt nach dem ersten Treffen schon einen Romantikurlaub buchte.

8. Die richtigen Regeln führen auch zum Erfolg in der Liebe

Selbst wenn viele Ratgeber es glauben machen möchten: Liebe funktioniert leider nicht auf Rezept. Sex vor dem 3. Treffen - ein Vergehen? Gewisse aus den USA importierte "goldene Regeln" suggerieren dies zumindest. Dabei gilt das womöglich überhaupt nicht für Sie. Bleiben Sie Ihrem Weg treu, lassen Sie sich keine Abkürzungen aufzwingen, weder vom Partner noch von irgendwelchen diktatorischen Ratgebern.

Regeln und Glaubenssätze wie die hier angeführten können tatsächlich dazu verführen, sie als in Stein gemeißelte Gebote zu nehmen, an denen nichts und niemand rütteln kann. Dabei sind es jedoch gerade die kleinen Stolpersteine und Irrwege bei der Partnersuche, welche tatsächlich dazu führen können, jene scheinbar unumstößlichen Regeln gegen positivere Überzeugungen auszutauschen - der erste Schritt hin zu einer erfolgreichen Partnersuche und glücklichen Partnerschaft.

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