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Online-Partnersuchende müssen sich nicht verstecken

Immer häufiger geht es im Internet um Bindung, die dort gesucht wird. Dennoch ist es für jene, die im Netz auf Partnersuche sind, nicht immer leicht, gegen Vorurteile anzukämpfen oder diese geistreich zu widerlegen. Wir liefern Ihnen Munition gegen Nörgler!

Online-Partnersuchende müssen sich nicht verstecken © Fotolia

Von ihr oder ihm hätten Sie es sowieso nicht anders erwartet: Der notorische Quälgeist verschont Sie auf keiner Feier mit seinen Spitzen zu der Tatsache, dass Sie sich mit Online-Partnersuche abgeben. Dass dies aus seinem oder ihrem Mund eher nach einer Mischung aus orientalischem Bazar und Auktionshaus klingt, ist dabei ebenso an der Tagesordnung wie all jene Warnungen seitens der besten Freundin, die Sie mit hartnäckiger Regelmäßigkeit auf Betrüger und Abzocker im Internet hinweist. "Das brauchst du doch nicht", ist die Standardreaktion im Büro oder im Fitness-Club.

Wenn auch Sie sich in solchen Situationen wiederfinden und wissen, wie schwierig es ist, auf all jene Klischees immer die passende Antwort zu haben, empfehlen wir Ihnen, einfach harte Fakten sprechen zu lassen. Schließlich liegt die Online-Partnersuche voll im Trend und das sollte Ihnen Selbstbewusstsein geben.

1. "Verrückt" bedeutet auch immer Fortschritt

Immerhin beinhaltet "verrücken" ja Bewegung. Zugegeben: Als im Jahr 1727 die Engländerin Helen Morrison die erste dokumentierte Kontaktanzeige in einer Zeitung in Manchester aufgab, war die Toleranz bezüglich dieses Herzenswunsches noch nicht wirklich ausgeprägt. Ob die vier Wochen, welche die tapfere Dame im Irrenhaus verbringen musste, den natürlichen Wunsch nach einer Partnerschaft "geheilt" haben, ist nicht dokumentiert. Der Wunsch nach einer stabilen und romantischen Liebe ist keine Krankheit, sondern heute auch für schärfste Kritiker und Skeptiker nachvollziehbar. Viele Menschen lesen immer noch gerne Schwarz auf Weiß, wer wen sucht, wenngleich Kontaktanzeigen auf Papier mehr und mehr dem Vormarsch des Internets weichen müssen. Genauso sind Online-Bekanntschaften laut einer Studie des deutschen Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) längst fester Bestandteil des Lebens von einem Fünftel unserer deutschen Nachbarn, haben doch schon gut 21 Prozent einmal jemanden über das Internet kennen gelernt. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild und Sie werden sehen: Oft sind die größten Kritiker sogar selbst heimliche Nutzer verschiedener Online-Dienste.

2. Die Welt ist ein Netz

Selbst wenn Hollywood seine Drehbücher auf zufällige Begegnungen und Liebe nach himmlischem Plan trimmt: Das wirkliche Leben hat seine eigenen Regeln. So gehört beispielsweise die indische Kontaktbörse shaadi.com zu den zehn populärsten Seiten überhaupt. Online Kontakte zu knüpfen ist für das Netz mittlerweile bedeutender als etwa Musik-Downloads. Diese Tatsachen sollten selbst Ihren Chef überzeugen.

3. Partnervermittlung ist Teil des kulturellen Erbes

Zucken Ihre Freunde aus bildungsbürgerlichem Kreis mitunter zusammen, wenn Sie über Ihre Art der Partnersuche sprechen? Seien Sie versichert, dass diese sich auf dem Holzweg befinden. Schließlich kennen alle Kulturen Partnervermittlung als Teil ihrer jahrhundertealten Tradition. Schon das Alte Testament berichtet von Abraham, der seinen Knecht Eliezer nach Mesopotamien schickt, damit er für Isaak eine Frau finde.

Der Adel und das Bürgertum kannten Bälle oder sonntägliche Promenaden auf den Hauptstraßen der Städte als gesellschaftlich akzeptierte Alternative zur Institution der Eheanbahnung. Insofern ist es nicht schwer zu erraten, woher der Jungfernstieg in Hamburg seinen Namen hat. Heiratsmärkte sind auch heute noch fester Bestandteil der Alltagskultur in Afrika. So ist der Heiratsmarkt in Imilchil auch über die Grenzen Marokkos hinaus berühmt. Für zahlreiche unverheiratete Berber ist dieser Ort jedes Jahr im September beliebte Pilgerstätte, um auf Braut- und Bräutigamschau zu gehen. Insofern entsprechen Partnerbörsen im Internet demselben Prinzip - mit dem kleinen Unterschied, dass die Technik es einfacher und effizienter gestaltet, den passenden Partner zu finden.

4. Wissenschaftlich messbare Erfolge

Lassen Sie Fakten sprechen anstelle von Emotionen. Die W3B-Studie als eine der wichtigsten Meinungsumfragen im deutschsprachigen Internet kann hierbei eine dankbare Argumentationshilfe sein. Hier werden regelmäßig 100.000 der rund 38 Millionen deutschen Internet-Nutzer nach ihrem Online-Verhalten befragt. So wurde beispielsweise im Mai 2007 ermittelt, dass bisher 6,1 Millionen Deutsche ihren Partner über Online-Kontaktaufnahme gefunden haben. Dies bedeutet bei insgesamt 18 Millionen WWW-Partnersuchenden seit dem Jahr 2000 eine Erfolgsquote von 34 Prozent. Für 2,6 Millionen Deutsche hatte diese online begonnene Partnerschaft gar noch im Mai 2007 Bestand. Jedes elfte Pärchen gibt mittlerweile deutschlandweit an, sich in den Tiefen des Internets kennen gelernt zu haben. Zugrunde liegt hierbei die Gesamtheit aller Paare, also auch jener, die sich schon in Zeiten kennen gelernt haben, als das Internet bzw. die Online-Partnersuche noch nicht das Licht der Welt erblickt hatte und Tanztees mehr oder weniger äquivalente Alternativen dazu waren.

5. Online-Dating nur für starke Persönlichkeiten

Entgegen der landläufigen Meinung, dass das Internet vor allem für jene Menschen gemacht sei, die über kein ausgeprägtes Selbstbewusstsein verfügen, werden Sie aus persönlicher Erfahrung vielleicht schon bestätigen können, dass dieser Weg zur Partnerschaft durchaus Selbstbewusstsein erfordert. Das Internet als großer Markt wird von Ihnen auf Herz und Nieren geprüft. Insofern ist es notwendig, sein Innerstes selbstbewusst nach außen zu tragen, um die Chancen, "erhört" zu werden, realistisch zu erhöhen. Weiterhin erweist sich die Online-Partnersuche als äußerst effizient, kann man doch davon ausgehen, in einer Partnerbörse auf Gleichgesinnte zu treffen. Vergleichsweise geringe Kosten und ebensolcher "Streuverlust" sollten nicht nur für Ihren besten Freund, seines Zeichens Buchhalter, als schlagendes Argument dienen. Doch womöglich lässt Sie sein skeptisches Stirnrunzeln als selbstbewusste Persönlichkeit ja sowieso kalt.

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