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Irrtümlicherweise nehmen Menschen stets an, dass es ihre Ähnlichkeiten sind, die sie mit dem Partner zusammenschweißen. Dies trifft jedoch nur bedingt zu. Der Unterschied liegt im Detail: Gemeinsamkeit führt dazu, dass Personen gleichgesinnte Menschen kennenlernen. Ihre Unterschiedlichkeit ist es jedoch, die eine langfristige Beziehung spannend gestaltet. Dies wird durch ein Beispiel deutlich: Die Gemeinsamkeit zweier Personen liegt in der Wahl ihres Jobs. Hier lernen sie sich kennen und werden schnell ein Paar. Nach kurzer Zeit stellen sie jedoch fest, dass sie sich in fast allen Dingen ähnlich sind. Jeder der beiden Partner möchte die begehrte Beförderung, arbeitet hart und tut genau das Gleiche wie sein Gegenüber. Das Problem wird nach einiger Zeit deutlich: Konkurrenz.

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Gemeinsamkeit in Zweisamkeit?

Je ähnlicher Menschen sich sind, desto einfacher ist es auch, sie miteinander zu vergleichen. Dies geschieht nicht nur durch Dritte, sondern überwiegend durch die in einer Beziehung lebenden Partner selbst. Sie schauen nicht mehr auf die Stärken des Anderen, sondern achten auf seine Schwächen. Doch warum führt Gemeinsamkeit hierzu?

So gesellig Menschen auch sind und so gerne sie sich mit anderen Menschen umgeben, so gehört es auch zu ihrem urmenschlichen Sozialverhalten, nach Bestätigung zu ringen. Gerade in einer Welt, in welcher der Alltag nicht mehr von rudimentären Fragen des Überlebens geplagt ist (zumindest nicht in unserem hochentwickelten industrialisierten Teil der Welt), möchten Menschen sich ihrer Fähigkeiten und Stärken bewusst sein und hierfür geschätzt werden: Wer arbeitet, der möchte nicht nur einen angemessenen Lohn gezahlt bekommen, sondern Anerkennung erhalten. Diese Selbstbestätigung ist für die eigene Psyche unheimlich wichtig und kann in gut funktionierenden Partnerschaften durch den Partner geboten werden. Zwei Menschen, die sich in ihren Fähigkeiten ergänzen, unterstützen sich, ohne in gegenseitiger Konkurrenz zu stehen. Die Gemeinsamkeit liegt hier nicht in einzelnen Aufgaben, sondern der Bewältigung der Beziehung als Paar. Gegenseitige Komplimente und Anerkennung erhalten die Partnerschaft - ebenso, wie andauernde Kritik und Rücksichtslosigkeit sie zerstören können. Stellt sich Gemeinsamkeit jedoch so dar, dass beide Partner dieselben Stärken haben, wird nach Schwächen des Anderen gesucht, um sich irgendwie voneinander abgrenzen zu können. Dies kann auf Dauer für keine Beziehung gesund sein.

Worauf sollte der Single also bei der Suche nach einem Traumpartner achten? Gemeinsamkeit ist gut, solange sie auf allgemeinen Eigenschaften und nicht besonderen Tätigkeiten beruht. Wenn beide Menschen tolerant, aufgeschlossen und treu sind, dann handelt es sich hierbei um elementare Charaktereigenschaften, die ein stabiles Fundament für jede Beziehung darstellen. Eine Gemeinsamkeit hier kann nur von Vorteil sein. Je spezieller die Gemeinsamkeit jedoch wird, desto schwieriger ist die Abgrenzung voneinander. Ein rudimentäres Beispiel: Beide Partner hassen es, Geschirr zu spülen - es abzutrocknen wäre jedoch kein Problem. Hier bedeutet die Gemeinsamkeit, dass die Aufgabe nicht erledigt werden kann oder nur mit der Einschränkung, dass ein Partner die ungeliebte Tätigkeit ausübt. Sind die Partner kompromissbereit, kann diese Gemeinsamkeit ihnen zu einer Lösung des Problems verhelfen: Sie wechseln sich ab. Sind sie es jedoch nicht, wird schnell nach Fehlern beim Anderen gesucht, die von der eigenen mangelnden Flexibilität ablenken.

Dies führt zu einem ganz wesentlichen Punkt in der Partnersuche: Singles sollten sich ihrer innersten Charaktereigenschaften bewusst sein und diese, wenn sie dafür bereit sind, einem potentiellen Partner mitteilen. Es gibt verhaltensgestaltende Eigenschaften, die den Charakter ausmachen und bloße Verhaltensweisen, die hieraus resultieren. „Ich feiere gern“ ist eine Tätigkeitsbeschreibung und somit nicht eindeutig. Gemeinsamkeit könnte zwar dann bestehen, wenn der Partner auch gerne feiert, doch der Teufel steckt im Detail: Während Sie gerne feiert, weil sie tanzen möchte, feiert Er gerne, weil er trinken möchte. Deshalb: Bei Profilbeschreibungen auf die Charaktereigenschaften achten und schon könnte es heißen: „Ich feiere gerne, weil ich ein geselliger Mensch bin.“

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