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Kein Mensch ist perfekt. So passiert es auch immer wieder im Leben, dass Fehler begangen werden. Diese passieren und sind an sich unproblematisch. Wenn man sie jedoch „gestehen“ muss, liegt etwas im Argen. Geständnisse beinhalten immer eine gewisse Brisanz und das Gefühl, dass diejenige Person, der ein Verhalten gestanden wird, hintergangen wurde, denn: Ansonsten würde es sich nicht um Geständnisse, sondern Aufklärungen handeln. Darf ein Kind sich eine Süßigkeit vom Glasteller auf dem Tisch nehmen und wirft diesen hierbei herunter, so informiert es seine Mutter über dieses Missgeschick. War es dem Kind jedoch nicht erlaubt, sich einfach aus der Schale zu bedienen, so muss die Übeltat gestanden werden.

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Was Geständnisse für eine Partnerschaft bedeuten

Das Beispiel zeigt bereits, dass Geständnisse immer negativ belegt sind. Eine Person wurde hintergangen oder über einen Umstand hinweggetäuscht und muss nun aus diversen Gründen darüber aufgeklärt werden. Hierbei ist die Motivation anstehender Geständnisse nicht unerheblich: Gesteht ein Partner lediglich, weil sein Gegenüber die Tat sowieso herausfinden wird, ist das Verhalten unehrlich und kann bestenfalls als Schadensbegrenzung bezeichnet werden. Hier wird das Vertrauen dauerhaft beschädigt und eine Beziehung möglicherweise zerbrechen. Ergreift der fehlgeleitete Partner jedoch die Initiative und ringt sich zu einer Beichte durch, ist das Gegenüber vielleicht gnädiger. Freiwillige Geständnisse lassen den Willen erkennen, Wiedergutmachung zu leisten und zeigen wahre Reue. Diese Ehrlichkeit ist wichtig für Geständnisse, da sie sonst nichts bedeuten.

Natürlich muss auch hier zwischen der Art der Vorfälle unterschieden werden, die gestanden werden sollen. „Ich habe gestern Abend heimlich deine Lieblingsschokolade gegessen, als du nicht da warst“ ist ein Geständnis. Obwohl die Tat - früher oder später - wahrscheinlich von allein entdeckt worden wäre, ist hier ein weiterer Faktor zu berücksichtigen: Die eigene Fehlbarkeit. Isst die Freundin unheimlich gerne Schokolade, so ist das keine zu verachtende Charakterschwäche, sondern eine Eigenschaft. Ihre Unfähigkeit, der Versuchung zu widerstehen, macht sie erst liebenswert. Anders sieht dies jedoch bei größeren Fehltritten aus: Geständnisse, die Untreue in der Partnerschaft bekunden, zeugen von einem schweren Vertrauensbruch. Von einer Tafel Schokolade hängt die Liebe in einer Beziehung nicht ab. Von dem bedingungslosen Vertrauen, dass der Partner seine körperliche Zuneigung keinem Fremden schenkt, hingegen schon. Solche Geständnisse können - selbst wenn sie ehrlicher Natur sind und vielleicht nie entdeckt worden wären - eine Beziehung ruinieren. Hier gibt es keinen besten Weg aus der Misere, denn der Vertrauensbruch wurde bereits begangen. Die einzige Möglichkeit, eine solche Situation zu vermeiden, ist simpel: treu bleiben.

Doch es muss nicht immer der Seitensprung sein, auch andere Verhaltensweisen qualifizieren sich als Vertrauensbrüche, die eine Partnerschaft nachhaltig beschädigen. Der ehemalige Alkoholiker, der seiner Frau Besserung verspricht und dann heimlich zur Flasche greift, missbraucht ihr Vertrauen. In gewisser Weise fühlt auch sie sich betrogen und zutiefst verletzt. Was bedeuten unheilbare Geständnisse also für eine Beziehung?

Grundsätzlich ist jeder Mensch ein Wesen, das selbstständig Entscheidungen treffen kann. Wir sind nicht mehr so triebgeleitet, wie es bei Fehltritten gerne dargestellt wird. Wenn ein Fehler begangen wird, so sollte in Geständnissen auch ehrlich darauf eingegangen und nicht nach Ausreden gesucht werden. Ein Alkoholiker, der seiner Frau beichtet „Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten und wusste nicht, was ich tun sollte“, der wird mit dieser Version vermutlich auf mehr Verständnis stoßen, als mit der Begründung: „Du hättest halt keine Flasche herumstehen lassen dürfen.“ Geständnisse bedeuten, dass man eigene Fehler eingesteht und die Schuld nicht beim jeweiligen Partner sucht. Um sie zu vermeiden, gibt es nur einen sicheren Weg: Charakterstärke beweisen und sich nicht zu Verhaltensweisen hinreißen lassen, die spätere Geständnisse überhaupt erst erforderlich machen.

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